Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 29. August 2014 07:27 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Zuletzt aktualisiert: 20.06.2012 um 13:47 UhrKommentare

    England dank Rooney und Torrichter im Glück

    "Es war an der Zeit, dass wir auch einmal Glück haben", freut sich Englands Goldtorschütze Wayne Rooney über das 1:0 über die Ukraine.

    Zwei Spiele nicht dabei, dann das Siegestor: Wayne Rooney

    Foto © ReutersZwei Spiele nicht dabei, dann das Siegestor: Wayne Rooney

    Ganz England bejubelt nach dem Einzug ins Fußball-EM-Viertelfinale die Rückkehr des so lange schmerzlich vermissten Turnierglücks. Nach dem schmeichelhaften 1:0-Erfolg über die Ukraine träumen die "Three Lions" nun sogar vom ersten Titel seit dem WM-Triumph 1966 im eigenen Land. "So gut habe ich mich noch nie nach einem Tor für England gefühlt", betonte Goldtorschütze Wayne Rooney nach dem Sieg in Donezk. "Ich habe lange Zeit nicht mehr in einem Turnier getroffen, und es gab so viel Gerede über mein Comeback vor diesem Spiel."

    Vor acht Jahren bei der EURO in Portugal war Rooney, der die ersten beiden englischen Partien der EURO 2012 wegen einer Sperre verpasst hatte, sein bisher letzter Teamtreffer bei einer EM oder WM gelungen. 673 Minuten musste er auf dieses Erfolgserlebnis warten. Selbst die klare Fehlentscheidung über das nicht gegebene Tor für die Ukraine schmälerte seine Freude in keiner Weise. "Jeder sagt, dass der Ball hinter der Linie war", meinte Rooney zum vermeintlichen Ausgleich von Marko Devic (62.), "aber es war an der Zeit, dass wir auch einmal ein bisschen Glück haben."

    "Gewisses Maß an Gerechtigkeit"

    Ein "gewisses Maß an Gerechtigkeit" erkannte die BBC in der meist diskutierten Szene dieser EM. Nachdem Frank Lampard im WM-Achtelfinale in Südafrika gegen Deutschland (1:4) vor zwei Jahren ein klarer Treffer zum 2:2 versagt geblieben war, wähnt sich der Ex-Weltmeister bei dieser EURO endlich auf der richtigen Seite des Schicksals. "Vor zwei Jahren hatten wir das Glück nicht, heute war es zu unseren Gunsten", meinte der erneut souverän spielende Kapitän Steven Gerrard.

    Bei großen Turnieren war auch Rooney zuletzt glücklos geblieben, seit dem 4:2-EM-Erfolg am 21. Juni in Lissabon gegen Kroatien hatte er nicht mehr getroffen. Die Erleichterung war nun so groß, dass der bullige Stürmer - ein Jahr nach einer Haartransplantation - beim Torjubel in der 48. Minute scherzhaft die Nutzung von Haarspray andeutete.

    Rooneys Kopfballabstauber aus knapp einem Meter macht den Engländern Mut. "Er wird mit jedem Spiel stärker, bekommt mehr Selbstvertrauen. Er ist so wichtig für uns", pries ihn etwa Gerrard. Lob gab es auch von Teamchef Roy Hodgson, der davon sprach, dass Rooney Charakter gezeigt habe: "Wir kennen seine Qualitäten. Diese 80 Minuten heute werden ihm erlauben, das nächste Spiel mit noch mehr Zuversicht anzugehen."

    Nach zahlreichen Verletzungen von Schlüsselspielern war England in diese EM mit so niedrigen Erwartungen wie lange nicht mehr gestartet. Doch inzwischen ist der Glaube des jungen Teams an die eigene Stärke so groß geworden, dass auch ein Viertelfinalsieg über die Italiener möglich scheint. "Wir wollen dieses Turnier so lange wie möglich genießen und so gut wie möglich spielen - wer weiß, wie weit uns das bringen kann?", meinte Hodgson, der nach dem fünften Spiel seit seinem Amtsantritt weiter ohne Niederlage (vier Siege, ein Remis) ist.

    Dank des Gruppensieges blieb England auch das gefürchtete Duell mit Titelverteidiger Spanien vorerst erspart, erst im Finale könnte es zu diesem Aufeinandertreffen kommen. "Italien wird aber genauso schwer wie Spanien, das ist die K.o.-Phase", betonte Innenverteidiger Joleon Lescott.


    Mehr Gruppe D

    Mehr aus dem Web

      Gruppe D

      1. England35:37
      2. Frankreich33:34
      3. Ukraine32:43
      4. Schweden35:53

      Spielplan

      EM 2012: Die besten Fotos

      EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien 

      EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien

       

      kleine.at-EM-Extra

      <em>kleine.at</em>-EM-Extra I Foto: Graphic News

      Kurios, informativ, diskussionswürdig: Rund um die EM versorgt Sie das Sport-Team von kleine.at neben Spielberichten & Co. auch wieder mit Kommentaren, Analysen, (Un-)Thesen und so manch augenzwinkernden Beiträgen.

       


      Videos zur Fußball-EM 2012

      Europameister Spanien von König empfangen

      Die spanische Fußball Nationalmannschaft ist am Montag mit einer unglaub...Bewertet mit 5 Sternen

       

      Kleine Zeitung Tipp-EM

      Unser Gewinnspiel zur Euro 2012: Die Ergebnisse im Überblick!

      EM 2012: Die Tabellen

       

      Public Viewing

      GEPA

      EM-Fieber auch in Graz

      Am 8. Juni startet die Fußball-EM 2012 – in Polen, in der Ukraine und auch in Graz. Die Kleine Zeitung lädt nämlich wieder zum Public Viewing in den Pfauengarten.

      Infos

      Alle Informationen und Reservierungen per Mail unter fussball@kleinezeitung.at

      Alle Europameister

      2012: Spanien
      2008: Spanien
      2004: Griechenland
      2000: Frankreich
      1996: Deutschland
      1992: Dänemark
      1988: Niederlande
      1984: Frankreich
      1980: Deutschland
      1976: Tschechoslowakei
      1972: Deutschland
      1968: Italien
      1964: Spanien
      1960: UdSSR

       

      Ewige Bilanz

      Deutschland: 3 Titel
      (1972, 1980, 1996)
      Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
      Frankreich: 2 (1984, 2000)
      Griechenland: 1 (2004)
      Dänemark: 1 (1992)
      Niederlande: 1 (1988)
      Tschechoslowakei 1 (1976)
      Italien: 1 (1968)
      UdSSR: 1 (1960)

       

      Torschützenkönige

      2012 - 3 Tore:
      Fernando Torres (ESP)
      2008 - 4 Tore:
      David Villa (ESP)
      2004 - 5 Tore:
      Milan Baros (CZE)
      2000 - 5 Tore:
      Patrick Kluivert (NED)
      Savo Milosevic (JUG)
      1996 - 5 Tore:
      Alan Shearer (ENG)
      1992 - 3 Tore:
      Vier Spieler
      1988 - 5 Tore:
      Marco van Basten (NED)
      1984 - 9 Tore:
      Michel Platini (FRA)
      1980 - 3 Tore:
      Klaus Allofs (GER)
      1976 - 4 Tore:
      Dieter Müller (GER)
      1972 - 4 Tore:
      Gerd Müller (GER)
      1968 - 2 Tore:
      Dragan Dzajic (YUG)
      1964 - 2 Tore:
      Jesus Pereda (ESP)
      Dezsö Novak (HUN)
      1960 - 2 Tore:
      Fünf Spieler

       

      Rekordspieler

      16 Spiele:
      Edwin van der Sar (NED)
      Lilian Thuram (FRA)
      14 Spiele:
      Nuno Gomes (POR)
      Zinedine Zidane (FRA)
      Luis Figo (POR)
      Karel Poborsky (CZE)
      13 Spiele:
      Alessandro Del Piero (ITA)
      Peter Schmeichel (DEN)
      Thomas Häßler (GER)
      Jürgen Klinsmann (GER)
      Laurent Blanc (FRA)
      Didier Deschamps (FRA)
      Paolo Maldini (ITA)
      Dennis Bergkamp (NED)
      Phillip Cocu (NED)

       

      Rekordtorjäger

      9 Tore:
      Michel Platini (FRA)
      7 Tore:
      Alan Shearer (ENG)
      6 Tore:
      Ruud van Nistelrooy (NED)
      Patrick Kluivert (NED)
      Thierry Henry (FRA)
      Nuno Gomes (POR)
      5 Tore:
      Savo Milosevic (YUG)
      Milan Baros (CZE)
      Marco van Basten (NED)
      Jürgen Klinsmann (GER)
      Zinedine Zidane (FRA)
      4 Tore:
      Elf Spieler

       

      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!