Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 30. September 2014 17:51 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Frankreichs Ben Arfa bot laut "L'Equipe" Heimreise an Schewtschenko schießt Ukraine zum Auftaktsieg Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gruppe D Nächster Artikel Frankreichs Ben Arfa bot laut "L'Equipe" Heimreise an Schewtschenko schießt Ukraine zum Auftaktsieg
    Zuletzt aktualisiert: 31.05.2012 um 16:58 UhrKommentare

    Der "alte Mann" und sein großer Traum

    Ukraine-Star Andrij Schewtschenko will es am Ende seiner Karriere noch einmal wissen. Das Viertelfinale ist das Minimalziel des Stürmers.

    Andrij Schewtschenko

    Foto © GEPAAndrij Schewtschenko

    David Alaba ist ein wenig hin- und hergerissen. Natürlich drückt er bei der Euro den Deutschen die Daumen, schließlich spielt er mit sehr vielen gemeinsam bei den Bayern. "Aber ein bisschen muss ich auch an die anderen denken", lacht der rot-weiß-rote Jungstar und meint die Kroaten Olic und Pranjic, den Franzosen Ribery, den Niederländer Robben und den Ukrainer Timoschtschuk.

    Letzterer ist einer der beiden Topstars von Österreichs Testspielgegner von Freitagabend. Der andere aus der Truppe von Coach Oleg Blochin ist zweifelsohne Andrij Schewtschenko, mit 35 Jahren der Oldie des Teams, das seit vergangenem Freitag rund 1800 Kilometer von Kiew entfernt im Tiroler Örtchen Walchsee weilt.

    Die Flucht vor Kiew

    "Hier ist es perfekt", sagt Schewtschenko über die Flucht vor dem Stress in der Heimat. "Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Leute reden nur noch über die EM. In der Ukraine hätten wir jetzt viel mehr Druck. Hier in Österreich sind wir weit weg vom Stress und den Journalisten. Wir sind entspannt und können als Gruppe zusammenwachsen", schwärmt der Routinier. Und bei der Endrunde hat der ehemalige Stürmer von Chelsea und AC Milan viel vor, auch wenn er in den drei Gruppenspielen gegen Schweden, Frankreich und England eventuell nicht erste Wahl sein wird. "Wir haben uns in den vergangenen zwei Jahren stark verbessert. Wir sind eingespielt und haben eine Mannschaft mit vielen schnellen und gefährlichen Spielern. Aber gegen Österreich werden wir uns sicher nicht so leicht tun wie zuletzt beim 4:0 gegen Estland. Und bei der Euro wollen wir zumindest ins Viertelfinale. Mehr wäre ein Traum."

    Am 5. Juni treffen die Ukrainer in ihrem letzten Test in Ingolstadt noch auf die Türkei, sofort danach geht's nach Hause, wo auf dem Klubgelände von Dynamo Kiew trainiert wird. "Da wird es dann rundgehen", vermutet Schewtschenko und meint den Medien- und Fanansturm. In Walchsee waren lediglich zwei TV-Teams mit von der Partie.

    Der große Boom

    Einen extrem starken Gegner der Österreicher erwartet auch Markus Berger, derzeit Legionär in Odessa und der einzig deutschsprachige im gesamten ukrainischen Fußball-Oberhaus. "Für Oleg Blochin ist diese Partie zehn Mal wichtiger als für Österreich. Der wird seine Stammelf testen und diese taktisch perfekt einstellen. Österreich wird sehr auf der Hut sein müssen."

    Ganz allgemein glaubt Berger, dass die Ukraine in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle auf der internationalen Bühne spielen wird. Am Vereinssektor wie auch mit dem Nationalteam. "Die Euro wird nur eine weitere Initialzündung sein", so Berger, .

    ACHIM SCHNEYDER

    101

    Länderspiele hat Oleg Blochin als Teamspieler der Ukraine auf dem Buckel. Als Teamchef des EM-Co-Gastgebers sind es nicht ganz so viele. Der ehemalige Steyr-Legionär saß bereits von 2003 bis 2007 auf dem ukrainischen Teamchefsessel. Im April 2011 begann seine zweite Ära.

    115

    Länderspiele absolvierte FC-Bayern-Legionär Anatoli Timoschtschuk bereits für die Ukraine - die meisten im ganzen EM-Kader. Der ganz große Star des Teams, Andrej Schewtschenko, brachte es bislang auf 106 Partien.

    9

    Millionen Euro ist der ukrainische Teamspieler Andrej Jarmolenko laut transfermarkt.de wert. Damit ist der Stürmer von Dynamo Kiew der teuerste Spieler im EM-Kader von Oleg Blochin. Der "billigste" ist Metalist-Charkiw-Goalie Alexander Gorjainow (600.000 Euro).

    16

    Vereine spielen in der höchsten Spielklasse der Ukraine. Seit der Saison 1996/97 machen sich in der Premiere League aber stets die zwei selben Vereine den Titel untereinander aus - Dynamo Kiew und Schachtar Donezk.

    Mehr Gruppe D

    Mehr aus dem Web

      Gruppe D

      1. England35:37
      2. Frankreich33:34
      3. Ukraine32:43
      4. Schweden35:53

      Spielplan

      EM 2012: Die besten Fotos

      EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien 

      EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien

       

      kleine.at-EM-Extra

      <em>kleine.at</em>-EM-Extra I Foto: Graphic News

      Kurios, informativ, diskussionswürdig: Rund um die EM versorgt Sie das Sport-Team von kleine.at neben Spielberichten & Co. auch wieder mit Kommentaren, Analysen, (Un-)Thesen und so manch augenzwinkernden Beiträgen.

       


      Videos zur Fußball-EM 2012

      Europameister Spanien von König empfangen

      Die spanische Fußball Nationalmannschaft ist am Montag mit einer unglaub...Bewertet mit 5 Sternen

       

      Kleine Zeitung Tipp-EM

      Unser Gewinnspiel zur Euro 2012: Die Ergebnisse im Überblick!

      EM 2012: Die Tabellen

       

      Public Viewing

      GEPA

      EM-Fieber auch in Graz

      Am 8. Juni startet die Fußball-EM 2012 – in Polen, in der Ukraine und auch in Graz. Die Kleine Zeitung lädt nämlich wieder zum Public Viewing in den Pfauengarten.

      Infos

      Alle Informationen und Reservierungen per Mail unter fussball@kleinezeitung.at

      Alle Europameister

      2012: Spanien
      2008: Spanien
      2004: Griechenland
      2000: Frankreich
      1996: Deutschland
      1992: Dänemark
      1988: Niederlande
      1984: Frankreich
      1980: Deutschland
      1976: Tschechoslowakei
      1972: Deutschland
      1968: Italien
      1964: Spanien
      1960: UdSSR

       

      Ewige Bilanz

      Deutschland: 3 Titel
      (1972, 1980, 1996)
      Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
      Frankreich: 2 (1984, 2000)
      Griechenland: 1 (2004)
      Dänemark: 1 (1992)
      Niederlande: 1 (1988)
      Tschechoslowakei 1 (1976)
      Italien: 1 (1968)
      UdSSR: 1 (1960)

       

      Torschützenkönige

      2012 - 3 Tore:
      Fernando Torres (ESP)
      2008 - 4 Tore:
      David Villa (ESP)
      2004 - 5 Tore:
      Milan Baros (CZE)
      2000 - 5 Tore:
      Patrick Kluivert (NED)
      Savo Milosevic (JUG)
      1996 - 5 Tore:
      Alan Shearer (ENG)
      1992 - 3 Tore:
      Vier Spieler
      1988 - 5 Tore:
      Marco van Basten (NED)
      1984 - 9 Tore:
      Michel Platini (FRA)
      1980 - 3 Tore:
      Klaus Allofs (GER)
      1976 - 4 Tore:
      Dieter Müller (GER)
      1972 - 4 Tore:
      Gerd Müller (GER)
      1968 - 2 Tore:
      Dragan Dzajic (YUG)
      1964 - 2 Tore:
      Jesus Pereda (ESP)
      Dezsö Novak (HUN)
      1960 - 2 Tore:
      Fünf Spieler

       

      Rekordspieler

      16 Spiele:
      Edwin van der Sar (NED)
      Lilian Thuram (FRA)
      14 Spiele:
      Nuno Gomes (POR)
      Zinedine Zidane (FRA)
      Luis Figo (POR)
      Karel Poborsky (CZE)
      13 Spiele:
      Alessandro Del Piero (ITA)
      Peter Schmeichel (DEN)
      Thomas Häßler (GER)
      Jürgen Klinsmann (GER)
      Laurent Blanc (FRA)
      Didier Deschamps (FRA)
      Paolo Maldini (ITA)
      Dennis Bergkamp (NED)
      Phillip Cocu (NED)

       

      Rekordtorjäger

      9 Tore:
      Michel Platini (FRA)
      7 Tore:
      Alan Shearer (ENG)
      6 Tore:
      Ruud van Nistelrooy (NED)
      Patrick Kluivert (NED)
      Thierry Henry (FRA)
      Nuno Gomes (POR)
      5 Tore:
      Savo Milosevic (YUG)
      Milan Baros (CZE)
      Marco van Basten (NED)
      Jürgen Klinsmann (GER)
      Zinedine Zidane (FRA)
      4 Tore:
      Elf Spieler

       

      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!