Russland legte Einspruch gegen UEFA-Strafe ein
Der russische Fußballverband hat wie angekündigt Einspruch gegen die von der UEFA verhängte Bewährungsstrafe wegen des schlechten Benehmens der Sbornaja-Fans eingelegt.

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Die Europäische Fußball-Union hatte die Russen zum Abzug von sechs Punkten in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 verurteilt, wenn es zu weiteren Krawallen russischer Fans kommen sollte. Die Bewährung wurde bis zum Ende der EM-Play-offs im Herbst 2015 ausgesetzt. Diese Strafe will der russische Verband nicht hinnehmen. Ein Termin für das Berufungsverfahren steht noch nicht fest.
Grund für die UEFA-Sanktionen war das Fehlverhalten russischer Anhänger beim 4:1-Sieg des Teams gegen Tschechien im ersten EM-Spiel in Breslau. Hooligans hatten auf Ordner eingeprügelt. Zudem wurden Feuerwerkskörper geworfen und verbotene Plakate gezeigt. Deshalb hatte die UEFA auch eine Geldstrafe in Höhe von 120.000 Euro vom russischen Verband eingefordert.
"Team trägt keine Schuld"
"Da wurde eine zu harte Entscheidung getroffen - ein Präzedenzfall wie damals der Ausschluss der englischen Clubs aus dem Europapokal", sagte Verbandschef Sergej Fursenko schon kurz nach der Entscheidung. "Wir können die gesamte Qualifikation verlieren. Mit sechs Minuspunkten wird es sehr schwer für uns, zu kämpfen", erklärte Fursenko. "Die Mannschaft ist nicht schuld daran, dass einige überhebliche junge Männer sich falsch benehmen."







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