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Zuletzt aktualisiert: 28.06.2012 um 10:23 UhrKommentare

Fabregas' Vorahnung: Barca-Kicker bereits 2008 Elfer-Held

Teamchef wollte ihn eigentlich als zweiten Schützen.

Foto © Reuters

Cesc Fabregas hatte es schon vorher gewusst. Dank einer wundersamen Vorahnung bestätigte Spaniens Aushilfsstürmer seinen Ruf als Mann für die besonderen Momente. "Heute Nachmittag habe ich gedacht, dass es ein Elfmeterschießen gibt, und es ist passiert", berichtete der 25-Jährige nach seinem entscheidenden Elfmeter zum 4:2 im EM-Halbfinale gegen Portugal. Sein Trainer Vicente del Bosque habe ihm vorgeschlagen, dass er als zweiter Schütze an den Punkt gehen solle. Doch der eingewechselte Profi vom FC Barcelona lehnte ab. "Ich habe gesagt: Nein, ich will den letzten. Das Leben hat mir eine weitere Chance gegeben, und das ist unglaublich", erzählte Fabregas. "Ich habe zum Ball gesagt, dass wir Geschichte schreiben müssen, und er hat mich nicht im Stich gelassen."

Als Fabregas' Schuss von der linken Innenstange ins Netz rauschte und einen roten Jubel auslöste, erlebten die spanischen Fans ein Deja vu. Bereits beim 4:2-Erfolg über Italien im EM-Viertelfinale 2008 in Wien hatte er als Einwechselspieler nervenstark den letzten Elfmeter verwandelt und die goldene Epoche des spanischen Fußballs eingeleitet. "Er hat übersinnliche Kräfte", sagte Iker Casillas schmunzelnd über den Teamkollegen. Der Torhüter von Real Madrid hatte mit seiner Parade gegen Joao Moutinho wie schon vor vier Jahren großen Anteil am Weiterkommen der Seleccion. "Casillas und Cesc wiederholen die Geschichte", titelte "Marca".

Auf die Rolle des Jokers würde Fabregas allerdings gerne verzichten. Nach einem mäßigen Auftritt im Viertelfinale gegen Frankreich musste er gegen Portugal 54 Minuten ausharren, bis er den überraschend nominierten Alvaro Negredo auf der ungewohnten Position des zentralen Angreifers ersetzte. Sein Sturmrivale Fernando Torres verfolgte die Partie komplett an der Seitenlinie.


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Alle Europameister

2012: Spanien
2008: Spanien
2004: Griechenland
2000: Frankreich
1996: Deutschland
1992: Dänemark
1988: Niederlande
1984: Frankreich
1980: Deutschland
1976: Tschechoslowakei
1972: Deutschland
1968: Italien
1964: Spanien
1960: UdSSR

 

Ewige Bilanz

Deutschland: 3 Titel
(1972, 1980, 1996)
Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
Frankreich: 2 (1984, 2000)
Griechenland: 1 (2004)
Dänemark: 1 (1992)
Niederlande: 1 (1988)
Tschechoslowakei 1 (1976)
Italien: 1 (1968)
UdSSR: 1 (1960)

 

Torschützenkönige

2012 - 3 Tore:
Fernando Torres (ESP)
2008 - 4 Tore:
David Villa (ESP)
2004 - 5 Tore:
Milan Baros (CZE)
2000 - 5 Tore:
Patrick Kluivert (NED)
Savo Milosevic (JUG)
1996 - 5 Tore:
Alan Shearer (ENG)
1992 - 3 Tore:
Vier Spieler
1988 - 5 Tore:
Marco van Basten (NED)
1984 - 9 Tore:
Michel Platini (FRA)
1980 - 3 Tore:
Klaus Allofs (GER)
1976 - 4 Tore:
Dieter Müller (GER)
1972 - 4 Tore:
Gerd Müller (GER)
1968 - 2 Tore:
Dragan Dzajic (YUG)
1964 - 2 Tore:
Jesus Pereda (ESP)
Dezsö Novak (HUN)
1960 - 2 Tore:
Fünf Spieler

 

Rekordspieler

16 Spiele:
Edwin van der Sar (NED)
Lilian Thuram (FRA)
14 Spiele:
Nuno Gomes (POR)
Zinedine Zidane (FRA)
Luis Figo (POR)
Karel Poborsky (CZE)
13 Spiele:
Alessandro Del Piero (ITA)
Peter Schmeichel (DEN)
Thomas Häßler (GER)
Jürgen Klinsmann (GER)
Laurent Blanc (FRA)
Didier Deschamps (FRA)
Paolo Maldini (ITA)
Dennis Bergkamp (NED)
Phillip Cocu (NED)

 

Rekordtorjäger

9 Tore:
Michel Platini (FRA)
7 Tore:
Alan Shearer (ENG)
6 Tore:
Ruud van Nistelrooy (NED)
Patrick Kluivert (NED)
Thierry Henry (FRA)
Nuno Gomes (POR)
5 Tore:
Savo Milosevic (YUG)
Milan Baros (CZE)
Marco van Basten (NED)
Jürgen Klinsmann (GER)
Zinedine Zidane (FRA)
4 Tore:
Elf Spieler

 

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