Beckenbauer plädiert für Torkamera und Torrichter
Deutschlands Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer hat sich nach dem nicht gegebenen Tor im EM-Gruppenspiel Ukraine gegen England (0:1) für eine doppelte Absicherung bei der künftigen Bewertung spielentscheidender Szenen ausgesprochen. "Das war der letzte Beweis, dass man auf die Technik setzen soll. Ich bin auch dafür. Ich bin allerdings auch ein Fan der Torrichter. Aber man sieht ja - alleine auf sie kann man sich auch nicht verlassen. Wenn es nach mir geht: Torkamera und Torrichter", sagte Beckenbauer am Mittwoch.
Beckenbauer, der Mitglied in der FIFA-Task-Force für Regeländerungen ist, äußerte sein Unverständnis über die folgenschwere Fehlentscheidung des ungarischen Torrichters am Dienstagabend. "Eigentlich hätte derjenige, der eine gute Position hatte, sehen müssen, dass der Ball hinter der Linie war", meinte der 66-Jährige, der allerdings nicht darauf einging, dass dieser Torszene eine nicht geahndete Abseitsstellung der Ukrainer vorausgegangen war.













