47 Prozent der Österreicher im EM-Fieber
47 Prozent der Österreicher interessieren sich für die Fußball-EM. Das sind nur zehn Prozentpunkte weniger als bei dem Turnier vor vier Jahren, das Österreich gemeinsam mit der Schweiz ausrichtete.

Foto © KLZ | Sabine Hoffmann
Das ergab eine Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market". Herbert Prohaska und Frenkie Schinkels sind demnach die kompetentesten Experten des ORF.
22 Prozent der Österreicher sind "sehr", 25 Prozent "auch noch" an der Fußball-EM interessiert. Ihnen gegenüber stehen 22 Prozent, die weniger mit dem Turnier anfangen können, und 31 Prozent, die das Thema ganz kalt lässt. Am meisten vom Fußball-Fieber erfasst sind die 15- bis 29-Jährigen. 42 Prozent von ihnen interessieren sich sehr für das Ereignis. Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen hat die meisten Kick-Muffel zu bieten, nämlich 37 Prozent.
Erwähnenswert: Mit 19 Prozent sind mehr Frauen von der EM begeistert als 30- bis 49-Jährige (18 Prozent) und Über-50-Jährige (16 Prozent). Zu den wirklichen Aficionados zählen 26 Prozent der Höhergebildeten, aber nur je 21 Prozent der Pflichtschulabgänger oder Absolventen einer Lehre.
In Prozenten
Der überwiegende Teil der Befragten holt sich die besten Kicker Europas ins Wohnzimmer, 58 Prozent alleine oder mit dem Partner, 22 Prozent mit Freunden. 13 Prozent jubeln Xavi, Iniesta und Co. in Lokalen zu, je elf Prozent bei Public Viewings oder bei Freunden. 34 Prozent der Studienteilnehmer sehen kein einziges Spiel.
Nahezu alle, die sich Matches der EURO anschauen, verfolgen auch die Spielanalysen der ORF-Experten. Sie erwarten sich dabei nicht nur Fußballwissen, sondern auch Schmäh und Unterhaltung. Die besten Analysen liefert für 43 Prozent Herbert Prohaska, dicht gefolgt von Frenkie Schinkels. 38 Prozent finden, dass der Niederländer der kompetenteste Experte ist. 13 Prozent bevorzugen Gastanalytiker wie Josef Hickersberger, zwölf Prozent Roman Mählich.
Für die Studie wurden 400 Österreicher, repräsentativ für die Internetnutzer von 16 bis 70 Jahren, von 12. bis 14. Juni online befragt.













