Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 09:29 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
UEFA kassierte bei EM 1,4 Milliarden Euro Casillas-Lebensgefährtin sorgt für Schlagzeilen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Abseits Nächster Artikel UEFA kassierte bei EM 1,4 Milliarden Euro Casillas-Lebensgefährtin sorgt für Schlagzeilen
Zuletzt aktualisiert: 19.06.2012 um 14:30 UhrKommentare

Kollers bisherige Bilanz: Starke Deutsche, gute Spiele

Schweizer warnt nach Schweden- und Iren-Aus vor zu großer Zuversicht in WM-Qualifikation.

Marcel Koller

Foto © APAMarcel Koller

Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller hat knapp vor dem Ende der EM-Gruppenphase eine erste Turnierbilanz gezogen und sich dabei von der Qualität der Turnierspiele beeindruckt gezeigt. Der Schweizer sieht Deutschland, am 11. September in Wien erster Gegner der ÖFB-Auswahl in der WM-Qualifikation, neben Spanien als großen Turnierfavoriten. Auch vor den weiteren Quali-Kontrahenten Schweden und Irland hat Koller trotz des frühen Ausscheidens großen Respekt.

Der schnelle Abschied der Schweden und Iren dürfe in Österreich nicht zu einem übertriebenen Optimismus führen, warnte der Nationaltrainer am Dienstag im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. "Es bringt nichts, jetzt große Sprüche zu klopfen und zu denken, der zweite Platz wäre locker drin." Von überzogenen Erwartungen der Öffentlichkeit hält Koller nichts. "Aber wir können das ja sowieso nicht beeinflussen. Entscheidend wird sein, dass wir innerhalb der Mannschaft nicht glauben, wir können uns locker und leicht qualifizieren."

"Sie agieren mit Körpereinsatz"

Dafür sei die Qualität der Gegner zu hoch. "Schweden hat mit Ibrahimovic einen Klasse-Fußballer, aber auch noch andere Spieler, die ein Match entscheiden können", erklärte der 51-Jährige. Bei den Iren hinterließ vor allem deren physische Stärke Eindruck. "Sie agieren mit Körpereinsatz, Leidenschaft und Wucht. Wir müssen gegen sie bereit sein, die Zweikämpfe anzunehmen und mit einem ruhigen Kopf nach vorne zu kommen." Der möglicherweise bevorstehende Umbruch im irischen Kader wird laut Koller für die Ausgangsposition des ÖFB-Teams wenig Konsequenzen haben. "Auch wenn neue Spieler dazukommen, wird das an der Philosophie von Teamchef Giovanni Trapattoni nichts ändern."

Mit Irland und Schweden bekommen es die Österreicher erst 2013 zu tun, das erste Duell mit Deutschland hingegen ist nicht einmal drei Monate entfernt. Ob es im Wiener Happel-Stadion zum Kräftemessen mit einem frischgebackenen Europameister kommt, ist für Koller sekundär. "Auch in diesem Fall wären die Deutschen sicher nicht überheblich, sondern hochkonzentriert. Für uns wird es wichtig sein, dass wir nicht in Ehrfurcht erstarren. Wenn wir gegen sie etwas erreichen wollen, müssen wir auch nach vorne etwas unternehmen und unsere Chancen konsequent nützen."

Steigerung

Der Respekt vor der DFB-Mannschaft ist nach den drei Siegen in der Gruppenphase nicht gerade kleiner geworden, selbst wenn sie bisher noch keine echte Glanzleistung hingelegt hat. "Wir sind auch nicht davon ausgegangen, dass die Deutschen gleich einen Hurra-Fußball spielen werden. Sie sind eine Turniermannschaft und können sich weiter steigern. Bisher haben sie abgeklärt und souverän agiert", analysierte Koller. Der ÖFB-Coach saß bei allen drei Deutschland-Partien im Stadion und wird auch bei den Viertelfinali Tschechien - Portugal am Donnerstag in Warschau und Deutschland - Griechenland am Freitag in Danzig (Gdansk) zu Gast sein. Danach ist seine EM-Spionagereise unabhängig vom weiteren Abschneiden des DFB-Teams zu Ende. Kollers Assistent Fritz Schmid wurde Zeuge der drei Irland-Auftritte, der zweite Co-Trainer Thomas Janeschitz sah den Schweden dreimal vor Ort auf die Beine.

Diese Partien zeichneten sich laut Koller so wie auch die übrigen EM-Matches durch hohe Qualität aus. "Die Zuschauer dürfen sich über ein sehr offensives Turnier freuen. Es wird nach vorne gespielt, es fallen viele Tore und es werden viele Möglichkeiten kreiert." Wirklich neue Erkenntnisse gewann Koller im bisherigen EURO-Verlauf nicht, dafür nahm er die taktischen Varianten von Italien (mit einer Dreier- bzw. Fünferkette) und Spanien (ohne echten Stürmer) interessiert zu Kenntnis. Ein System ohne klassische Spitze kann sich der Schweizer für Österreich nicht vorstellen, zumindest mittelfristig nicht ausschließen wollte er hingegen die italienische Verteidigungsformation. "Doch im Moment wäre das zu früh. Wir sind noch nicht so weit, dass wir im taktischen Bereich großartige Veränderungen machen könnten."

Welche Rolle Österreich in der europäischen Elite gespielt hätte, wagte der Teamchef nicht einzuschätzen. "Es bringt nichts, darüber zu spekulieren. Wir haben zuletzt zwei respektable Spiele in Innsbruck gemacht, waren dabei aber nicht über die komplette Spielzeit konsequent. Das wird nicht reichen, wenn wir uns qualifizieren wollen."


EM 2012: Die besten Fotos

EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien 

EM 2012: Königlicher Empfang für Spanien

 

kleine.at-EM-Extra

<em>kleine.at</em>-EM-Extra I Foto: Graphic News

Kurios, informativ, diskussionswürdig: Rund um die EM versorgt Sie das Sport-Team von kleine.at neben Spielberichten & Co. auch wieder mit Kommentaren, Analysen, (Un-)Thesen und so manch augenzwinkernden Beiträgen.

 

Videos zur Fußball-EM 2012

Europameister Spanien von König empfangen

Die spanische Fußball Nationalmannschaft ist am Montag mit einer unglaub...Bewertet mit 5 Sternen

 


Kleine Zeitung Tipp-EM

Unser Gewinnspiel zur Euro 2012: Die Ergebnisse im Überblick!

EM 2012: Die Tabellen

 

Public Viewing

GEPA

EM-Fieber auch in Graz

Am 8. Juni startet die Fußball-EM 2012 – in Polen, in der Ukraine und auch in Graz. Die Kleine Zeitung lädt nämlich wieder zum Public Viewing in den Pfauengarten.

Infos

Alle Informationen und Reservierungen per Mail unter fussball@kleinezeitung.at

Alle Europameister

2012: Spanien
2008: Spanien
2004: Griechenland
2000: Frankreich
1996: Deutschland
1992: Dänemark
1988: Niederlande
1984: Frankreich
1980: Deutschland
1976: Tschechoslowakei
1972: Deutschland
1968: Italien
1964: Spanien
1960: UdSSR

 

Ewige Bilanz

Deutschland: 3 Titel
(1972, 1980, 1996)
Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
Frankreich: 2 (1984, 2000)
Griechenland: 1 (2004)
Dänemark: 1 (1992)
Niederlande: 1 (1988)
Tschechoslowakei 1 (1976)
Italien: 1 (1968)
UdSSR: 1 (1960)

 

Torschützenkönige

2012 - 3 Tore:
Fernando Torres (ESP)
2008 - 4 Tore:
David Villa (ESP)
2004 - 5 Tore:
Milan Baros (CZE)
2000 - 5 Tore:
Patrick Kluivert (NED)
Savo Milosevic (JUG)
1996 - 5 Tore:
Alan Shearer (ENG)
1992 - 3 Tore:
Vier Spieler
1988 - 5 Tore:
Marco van Basten (NED)
1984 - 9 Tore:
Michel Platini (FRA)
1980 - 3 Tore:
Klaus Allofs (GER)
1976 - 4 Tore:
Dieter Müller (GER)
1972 - 4 Tore:
Gerd Müller (GER)
1968 - 2 Tore:
Dragan Dzajic (YUG)
1964 - 2 Tore:
Jesus Pereda (ESP)
Dezsö Novak (HUN)
1960 - 2 Tore:
Fünf Spieler

 

Rekordspieler

16 Spiele:
Edwin van der Sar (NED)
Lilian Thuram (FRA)
14 Spiele:
Nuno Gomes (POR)
Zinedine Zidane (FRA)
Luis Figo (POR)
Karel Poborsky (CZE)
13 Spiele:
Alessandro Del Piero (ITA)
Peter Schmeichel (DEN)
Thomas Häßler (GER)
Jürgen Klinsmann (GER)
Laurent Blanc (FRA)
Didier Deschamps (FRA)
Paolo Maldini (ITA)
Dennis Bergkamp (NED)
Phillip Cocu (NED)

 

Rekordtorjäger

9 Tore:
Michel Platini (FRA)
7 Tore:
Alan Shearer (ENG)
6 Tore:
Ruud van Nistelrooy (NED)
Patrick Kluivert (NED)
Thierry Henry (FRA)
Nuno Gomes (POR)
5 Tore:
Savo Milosevic (YUG)
Milan Baros (CZE)
Marco van Basten (NED)
Jürgen Klinsmann (GER)
Zinedine Zidane (FRA)
4 Tore:
Elf Spieler

 

Seitenübersicht

Zum Seitenanfang