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Zuletzt aktualisiert: 12.06.2012 um 20:59 UhrKommentare

Schwere Zusammenstöße zwischen Polen und Russen

Nach Zusammenstößen zwischen polnischen und russischen Fans hat die Polizei in Warschau am Dienstagabend rund 50 Personen vorübergehend festgenommen. Polen hatten einen Marsch von russischen Anhängern attackiert.

Foto © APA

Russland und Tschechien haben sich am Dienstag bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine im Aufstiegsrennen der Gruppe A in die besten Positionen gebracht. Die Russen erreichten in einem packenden Spiel in Warschau ein 1:1 (1:0) gegen Gastgeber Polen und sind damit weiter Tabellenführer. Die Tschechen wendeten ein vorzeitiges Aus mit einem 2:1 (2:0) gegen Griechenland ab und sind neuer Zweiter.

Die Polen haben den Aufstieg weiterhin in der eigenen Hand, benötigen im finalen Gruppenspiel gegen Tschechien aber einen Sieg - ihren ersten bei einer EM-Endrunde überhaupt. Den Ausgleich im Prestigeduell mit Russland erzielte Kapitän Jakub Blaszczykowski mit einem Traumtor aus 20 Metern (57.). Davor hatte Jungstar Alan Dsagojew die Russen mit seinem dritten Turniertreffer per Kopf in Führung gebracht (37.).

Historisch belastet

Vor Beginn der historisch belasteten Begegnung war es beim Marsch russischer Fans aus der Warschauer Innenstadt ins Stadion zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der von einem großen Polizeiaufgebot bewachte Zug der Russen wurde an deren Nationalfeiertag von polnischen Krawallmachern angegriffen. Mehr als 100 polnische und russische Hooligans wurden festgenommen, die Polizei setzte zu deren Trennung Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein.

Währenddessen brachten Petr Jiracek (3.) und Vaclav Pilar (6.) Tschechien in Breslau (Wroclaw) mit frühen Toren auf die Siegerstraße. Die beiden Flügelspieler, die in der kommenden Saison in der deutschen Bundesliga für Wolfsburg aktiv sind, sorgten für die schnellste 2:0-Führung der EM-Geschichte.

Nach Seitenwechsel fielen die vor der Pause starken Tschechen ohne ihren wegen Achillessehnenproblemen ausgewechselten Spielmacher Tomas Rosicky deutlich zurück. Dem eingewechselten Griechen Theofanis Gekas gelang nach einem schweren Fehler von Tschechiens Stargoalie Petr Cech aber nur noch der Anschlusstreffer (53.). Die Griechen, Europameister von 2004, haben den Aufstieg damit im finalen Gruppenspiel gegen Russland nicht mehr in der eigenen Hand. Den Russen reicht bereits ein Remis.

Quelle: APA

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Infos

Alle Informationen und Reservierungen per Mail unter fussball@kleinezeitung.at

Alle Europameister

2012: Spanien
2008: Spanien
2004: Griechenland
2000: Frankreich
1996: Deutschland
1992: Dänemark
1988: Niederlande
1984: Frankreich
1980: Deutschland
1976: Tschechoslowakei
1972: Deutschland
1968: Italien
1964: Spanien
1960: UdSSR

 

Ewige Bilanz

Deutschland: 3 Titel
(1972, 1980, 1996)
Spanien: 3 (1964, 2008, 2012)
Frankreich: 2 (1984, 2000)
Griechenland: 1 (2004)
Dänemark: 1 (1992)
Niederlande: 1 (1988)
Tschechoslowakei 1 (1976)
Italien: 1 (1968)
UdSSR: 1 (1960)

 

Torschützenkönige

2012 - 3 Tore:
Fernando Torres (ESP)
2008 - 4 Tore:
David Villa (ESP)
2004 - 5 Tore:
Milan Baros (CZE)
2000 - 5 Tore:
Patrick Kluivert (NED)
Savo Milosevic (JUG)
1996 - 5 Tore:
Alan Shearer (ENG)
1992 - 3 Tore:
Vier Spieler
1988 - 5 Tore:
Marco van Basten (NED)
1984 - 9 Tore:
Michel Platini (FRA)
1980 - 3 Tore:
Klaus Allofs (GER)
1976 - 4 Tore:
Dieter Müller (GER)
1972 - 4 Tore:
Gerd Müller (GER)
1968 - 2 Tore:
Dragan Dzajic (YUG)
1964 - 2 Tore:
Jesus Pereda (ESP)
Dezsö Novak (HUN)
1960 - 2 Tore:
Fünf Spieler

 

Rekordspieler

16 Spiele:
Edwin van der Sar (NED)
Lilian Thuram (FRA)
14 Spiele:
Nuno Gomes (POR)
Zinedine Zidane (FRA)
Luis Figo (POR)
Karel Poborsky (CZE)
13 Spiele:
Alessandro Del Piero (ITA)
Peter Schmeichel (DEN)
Thomas Häßler (GER)
Jürgen Klinsmann (GER)
Laurent Blanc (FRA)
Didier Deschamps (FRA)
Paolo Maldini (ITA)
Dennis Bergkamp (NED)
Phillip Cocu (NED)

 

Rekordtorjäger

9 Tore:
Michel Platini (FRA)
7 Tore:
Alan Shearer (ENG)
6 Tore:
Ruud van Nistelrooy (NED)
Patrick Kluivert (NED)
Thierry Henry (FRA)
Nuno Gomes (POR)
5 Tore:
Savo Milosevic (YUG)
Milan Baros (CZE)
Marco van Basten (NED)
Jürgen Klinsmann (GER)
Zinedine Zidane (FRA)
4 Tore:
Elf Spieler

 

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