Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. Juli 2014 21:20 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Aragones mit Fenerbahce ab Wochenende in Kitzbühel Der Rubel rollt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gruppe D Nächster Artikel Aragones mit Fenerbahce ab Wochenende in Kitzbühel Der Rubel rollt
    Zuletzt aktualisiert: 23.06.2008 um 11:03 UhrKommentare

    Das Finale - Spaniens nächstes Ziel

    Nach dem sie Weltmeister Italien ausgeschaltet haben, wollen die Spanier ins Finale, aber sie haben großen Respekt vor ihrem Semifinalgegner Russland.

    Iker Casillas erledigte gegen Italien seinen Job zu 100 Prozent

    Foto © APIker Casillas erledigte gegen Italien seinen Job zu 100 Prozent

    Irgendwo im Happel-Stadion saß verdattert das kleine Gespenst. Eigentlich hätte das "Fantasma des Viertelfinales" ja am Sonntagabend wieder den Spaniern zu fast mitternächtlicher Stunde den Weg nach Hause weisen wollen, dann aber wurde es von Tormann Iker Casillas verscheucht. Nach dem 4:2 im Elferschießen in ihrem Viertelfinalspiel gegen Italien in Wien war im Lager der Spanier die Erleichterung spürbar. Das Match gegen den Fluch wurde einmal gewonnen. Teamchef Luis Aragones wollte nach dem Halbfinal-Einzug nichts beschönigen: "Wir haben keinen großartigen Fußball geboten, aber die Italiener auch nicht."

    Rhythmus. Tatsächlich schien es, als hätten sich Italien und Spanien im Prater tempomäßig an das dort übliche Niveau angepasst. Allerdings steckt die EURO den Teams nunmehr bereits ein wenig in den Knochen. Daher sieht Aragones auch den Halbfinalgegner Russland wegen des dortigen Meisterschaftsrhythmus' leicht im Vorteil: "Für Russlands Fußball ist das die bisher beste Zeit. Die Spieler stehen derzeit in ihrer Saison am Höhepunkt. Gegen die Niederlande waren sie in der Verlängerung überragend."

    Finale. Zudem genießt diesmal die Mannschaft von Trainer Guus Hiddink den Vorteil, vor dem Halbfinale einen Tag mehr Erholungspause zu haben. Gegen die Italiener war dies den Spaniern beschieden gewesen. Aragones jedenfalls warnte bereits am Sonntagabend vor dem Semifinalgegner. Selbst wenn dieser in der Gruppenphase in Innsbruck bereits einmal 4:1 abserviert worden war. "Viele meinen, es wird einfach. Aber es wird sehr schwer für uns werden." Andererseits ist Aragones mittlerweile vom Siegeswillen seiner Truppe überzeugt: "Dieses Team will ins Finale und dort auch gewinnen."

    Ganz ruhig. Er selbst aber verfalle nun wegen des Aufstiegs nicht in einen Glückstaumel, stellte Aragones klar: "Ich mache nur meine Arbeit und das ist, zu gewinnen. Für Spanien ist das wichtig. Ich bin nicht depressiv, wenn wir verlieren und nicht euphorisch, wenn wir gewinnen. Ich bin glücklich für mein Land, für meine Spieler und auch für mich, weil das meine Profession ist."

    Tormann. Seinen Job erledigte am Sonntag auch Iker Casillas, Spaniens Held im Penalty-Schießen: "Ich hatte gute und schlechte Erinnerungen an Elfmeterschießen. Ich habe mich erinnert, dass wir bei der WM 2002 Irland ausgeschaltet, und danach gegen Südkorea verloren haben. Diesmal hatten wir wieder Glück." Dass dieses aber ein Vogerl ist, das einmal hier und dann wieder dorthin fliegt, wissen die Spanier ohnehin am besten...


    Fotoserie

    Halbfinale

    Spanien kämpft gegen Russland am kommenden Donnerstag ab 20:45 Uhr in Wien um den Einzug ins EM-Finale.

    Schon einen Tag zuvor trifft Deutschland im Kampf um das Endspiel in Basel auf die Türkei.

    Foto

    Foto © GEPA

    Trotz Aufstieg kein Freudentaumel bei AragonesFoto © GEPA

    Mehr Gruppe D

    Mehr aus dem Web

      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!