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Zuletzt aktualisiert: 15.06.2008 um 12:50 UhrKommentare

Schwedische Hoffnungen heißen Ibrahimovic und Larsson

Die Schweden müssen am Mittwoch gegen Russland um den Aufstieg kämpfen

Foto © APA

Den Elchtest nicht bestanden! Die Schweden verloren am Samstag ihr zweites Spiel der Gruppe D gegen Spanien mit 1:2 und müssen nun am Mittwoch wiederum in Innsbruck im "Endspiel" gegen Russland antreten. Da genügt der Mannschaft von Trainer Lars Lagerbäck aber bereits ein Unentschieden, um ins Viertelfinale aufzusteigen, in dem die Niederländer warten würden. Die Hoffnung der Schweden für den Final-Countdown am Mittwoch hat einen Namen: Zlatan Ibrahimovic.

Tausch. Eine Halbzeit konnte Schweden am Samstag im ausverkauften Tivolistadion gegen die Spanier mithalten, sie gingen mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause. Torres brachte die favorisierten Iberer zwar früh in Führung, aber Zlatan Ibrahimovic glich in der 34. Minute aus. Als der Stürmer in der Halbzeit ausgewechselt wurde, war auch die Durchschlagskraft der Schweden geschwächt. Die Schweden boten ein Rückzugsgefecht und verloren in der Überspielzeit. Als David Villa das 2:1 für Spanien erzielte, saß mit Henrik Larsson auch der zweite skandinavische Sturmtank bereits auf der Bank.

Knieprobleme. "Ibrahimovic hatte Knieprobleme, deshalb wurde er ausgewechselt", begründete Schwedens Coach Lars Lagerbäck seine Pausenentscheidung. "Wir wollten einfach kein Risiko eingehen." Im alles entscheidendem Match gegen Russland soll der 26-Jährige Stürmer, der am Samstag in seinem 52. Länderspiel seinen 20. Treffer bejubeln konnte, jedoch wieder fit sein. "Das wird sich ausgehen. Ibrahimovic wird am Mittwoch spielen können", sagte sein Trainer.

Larsson. Auch auf Henrik Larsson baut Trainer Lagerbäck im Spiel gegen Russland. "Er hat sich müde gefühlt. Aber am Mittwoch wird er sicher wieder zurückkommen", hofft der schwedische Coach. Larsson, inzwischen 36 Jahre alt, konnte vor der Europameisterschaft zu einem Comeback im Nationalteam überredet werden. Und mit den beiden Stürmer-Stars sollte auch der Aufstieg ins Viertelfinale fixiert werden.

Schiedsrichter. Dabei sah es am Samstag gegen Spanien lange Zeit danach aus, dass Schweden sich den vierten Punkt in der Tabelle der Gruppe D holen könnte. Doch Villas Treffer zerstörte die skandinavischen Träume. Dementsprechend groß auch der Ärger bei Trainer Lars Lagerbäck. "Das hatte mit Fair Play nichts zu tun", sagte der 59-Jähige. Besonders mit dem holländischen Schiedsrichter Pieter Vink ging Lagerbäck hart ins Gericht. "Es war zuvor ein Foul an Rosenberg, das hat er nicht gesehen. Anstatt Freistoß für uns, eröffnete diese Situation den Spaniern den Konter, der zum Siegestor führte."


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