Operierter Cannavaro präsentierte sich den Medien
Die Reha soll so schnell wie möglich noch in Österreich beginnen. In zwei bis drei Monaten sollte der Real-Verteidier wieder fit sein.

Foto © APAFabio Cannavaro bei seiner ersten Pressekonferenz nach seiner OP
Fußball-Weltmeister Fabio Cannavaro saß schon am
frühen Mittwochnachmittag, nur rund fünf Stunden nach seiner
Operation, den zahlreich erschienen Medien-Vertretern in der Wiener
Privatklinik (Pelikangasse/Alsergrund) gegenüber. Sichtlich gut
gelaunt und zufrieden über den erfolgreich verlaufenden Eingriff.
"Ich war vom Beginn an recht zuversichtlich, haben sich um mich doch
auch sehr erfahrene Ärzte bemüht", sagte der italienische
Team-Teamkapitän, dem im Montagtraining bei einem Pressball mit
Giorgio Chiellini zwei Bänder im linken Knöchel gerissen waren.
Unglaublich
Rascher Reha-Start.
Einer der Mediziner neben dem Römer Conteduca, Real-Arzt Del
Corral und dem Österreicher Christian Gäbler war Italiens Teamarzt
Andrea Ferretti, der auf der Pressekonferenz von einer halbstündigen
Operation "vom Schnitt bis zur Naht" sprach, in der die Bänder wieder
zusammengeflickt wurden. "Fabio wird zwei, drei Monate pausieren
müssen, die Reha wird so schnell wie möglich, also schon in
Österreich beginnen", teilte Ferretti mit.
"Kein Fehler von ihm".
Cannavaro (34), der Chiellini abermals keinen Vorwurf machte ("es
war kein Fehler von ihm"), hatte vor der Operation durch den Besuch
seiner Familie noch eine zusätzliche Unterstützung erhalten. Bereits
am Mittwoch sollte der 116-fache Nationalspieler das Spital bereits
verlassen und nach Baden zurückkehren können. Denn der Kapitän, der
sich beim Ärzteteam und dem Spitalspersonal bedankte, will unbedingt
an "Bord", also bei der Squadra Azzurra, die ja nach dem WM- auch den
EM-Titel anpeilt, bleiben. Dass sein Ausfall das Team entscheidend
schwächen werde, glaubt er nicht. "Wir haben in der Abwehr genug
erfahrene Spieler", meinte er.
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Der operierte FußFoto © APA







