Für Trapattoni hat Österreichs Fußball Anschluss verpasst
Giovanni Trapattoni ist vom österreischischen Fußball nicht mehr begeistert.

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Der ehemalige Red-Bull-Salzburg-Trainer Giovanni Trapattoni hat in einem Interview mit der deutschen Zeitung "Tagesspiegel" wenig Schmeichelhaftes über den österreichischen Fußball gesagt. Der 69-Jährige meinte, dass die Zeit stehengeblieben sei. "Österreich hat in den letzten 30 Jahren den Anschluss an die modernen Entwicklungen verpasst", sagte der Italiener. "Die Leute hier waren zu lange zufrieden mit dem, was sie hatten."
Fehlende Einflüsse. Der nunmehrige irische Nationaltrainer vermisst den Einfluss anderer Kulturen im alpenländischen Fußball. Wenn Ausländer in die Liga gekommen seien, hätten sie am Ende ihrer Karriere gestanden oder seien woanders nicht untergekommen. "Das hat im ersten Schritt zu einem Verlust des sportlichen Niveaus geführt und im zweiten dazu, dass sich die Österreicher damit abgefunden haben, eine zweitklassige Fußballnation zu sein", wird Trapattoni zitiert.





