"Euro-Seilbahn": Idee kommt reichlich spät
Projektidee in Klagenfurt sorgt für Gesprächsstoff. Experten präsentierten Mittwochabend Pläne für EM-Bahn. Zustimmung von Stadt Klagenfurt und Uefa fehlt.
"Eine pfiffige Lösung", so nannte Landeshauptmann Jörg Haider die Idee, eine temporäre Seilbahn vom EM-Stadion Klagenfurt zum Wörthersee zu errichten. Die Pläne wurden von Ekkehard Assmann, Sprecher der Errichterfirma Doppelmayr, am Mittwochabend bei einer Informationsvorstellung im Klagenfurter Stadion präsentiert.
Pläne.
Die Achter-Kabinenbahn soll 1680 Meter lang und bis zu 35 Meter hoch werden. Pro Stunde könnten 2200 Menschen vom Stadion zum See transportiert werden. Eine Fahrt dauert sechs Minuten. Landeshauptmann Haider spricht von Errichtungskosten zwischen 120.000 und 130.000 Euro. Anfang Februar war allerdings noch von vier Millionen Euro die Rede gewesen. Ob das Projekt tatsächlich verwirklicht wird, hängt ganz von den Anrainern ab. Diese müssten erst ihre Zustimmung zu einer Nutzung ihres "Luftraumes" geben.
Verkehr.
Für die einen wäre die Seilbahn eine Attraktion, die zur Verkehrsentlastung beitragen könnte. Für die anderen ist sie nicht mehr als ein Werbegag. Die Zeit könnte allerdings knapp werden. Es fehlt die Zustimmung der Stadt und der Uefa. Für die Uefa könnte entscheidend sein, dass die Seilbahntrasse den Sicherheitsring um das Stadion berührt.





