Schweizer EURO-Städte suchen noch Freiwillige
Schweizer EM-Delegierter Weibel sieht mangelnden Glamour-Faktor als Grund.

Foto © GEPAFreiwillige Helfer dringend gesucht
In den vier Schweizer Austragungsorten der EURO 2008, Bern, Basel, Genf und Zürich ist die Suche nach freiwilligen Helfern für die Endrunde etwas ins Stocken geraten. "Jetzt müssen die Städte nochmals nachfassen", sagte Benedikt Weibel, Delegierter der Schweizer Regierung für die EM, in einem Interview mit der Schweizer Tageszeitung "SonntagsBlick".
Nicht glamourös. Gemäß Weibel fehlen immer noch 10 bis 20 Prozent der rund 3.000 Personen, die in den Städten für Aufgaben wie Empfang, Gästebetreuung oder Transport eingesetzt werden sollen. "Ich glaube, die Jobs in den Städten sind einfach nicht so glamourös", begründete Weibel das fehlende Interesse. Man sei außerhalb der Stadien und habe keine Chance, einem Star zu begegnen.
Ähnliche Lage. In Österreich präsentierte sich die Lage nach der ersten Februarwoche ähnlich. So waren in Innsbruck 180 der 500 Freiwilligen-Posten noch nicht vergeben, auch Klagenfurt vermeldete noch eine Lücke.





