"Laser-Attacken" gegen DFB-Teamspieler?
Laser-Pointer sollen laut deutschen Medienberichten beim Testspiel gegen Österreich die deutschen Spieler geblendet haben.

Foto © GEPAÖsterreich zeigte Schlagfähigkeit
Deutsche Medien haben im Rahmen des Länderspiels am
vergangenen Mittwoch "Laser-Attacken" (Bild) bzw. einen
"Strahlenangriff" (Süddeutsche Zeitung) österreichischer Fans auf
DFB-Teamspieler geortet. Mithilfe von grün leuchtenden Laser-Pointern
wären einige deutsche Akteure offensichtlich geblendet worden. Opfer
waren Torhüter Jens Lehmann, Bernd Schneider oder Bastian
Schweinsteiger.
Abgelenkt? Die Störmaßnahmen waren den Akteuren selbst jedoch gar nicht
aufgefallen. "Mir wurde vonseiten des DFB versichert, dass die
Spieler davon nichts bemerkt haben", erklärte ÖFB-Sprecher Peter
Klinglmüller am Freitag. In "Bild" hatte Schneider erklärt, "schon
sehr irritiert" gewesen zu sein. Der Leverkusen-Spieler war vom
Boulevardblatt jedoch dezitiert darauf angesprochen worden.
Nicht verboten. Bisher wird das Mitbringen eines Laser-Pointers in
österreichischen Stadien nicht ausdrücklich verboten. "Auch wenn es
nicht dezitiert erwähnt wird: Sollte jemand mit einem solchen Gerät
erwischt werden, wird es vom Ordner abgenommen", meinte man vonseiten
des ÖFB. Im Rahmen der EURO werden die schwer zu findenden
Arbeitsutensilien jedoch ausdrücklich gebannt. In der
UEFA-Stadionordnung scheint "Laser-Pointer" unter verbotenen
Gegenständen auf.





