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    Zuletzt aktualisiert: 30.12.2007 um 20:05 Uhr

    Martin Harnik: "2008 - das wird mein Jahr"

    Bei der Oma schmeckt's am besten. Bremen-Legionär Martin Harnik war auf Kurzbesuch in der Steiermark. Er blickt optimistisch ins Euro-Jahr 2008 und hofft, dass Sebastian Prödl bald Teamkollege bei Werder sein wird.

    Foto © GEPA

    Wer ist glücklicher über Ihren Heimaturlaub: Sie oder die Oma in Allerheiligen?
    Martin Harnik: Seit ich bei Bremen bin, war ich nicht mehr in der Steiermark. Ich bin froh, dass ich mich einmal ein bisschen um die Familie kümmern konnte. Da darf die Oma natürlich auch nicht zu kurz kommen. Und sie hat mich mit super Essen verwöhnt.

    Was gab's zur Begrüßung?
    Martin Harnik: Herrlichen Schweinsbraten mit Klößen äh Knödeln. . .

    Die Situation bei Werder hat sich mit dem Comeback von Klasnic für Sie nicht gerade verbessert.
    Martin Harnik: Ich habe immer gesagt, die Konkurrenz schläft nicht. Aber bei Ivan freue ich mich wirlich, dass er wieder zurück ist, auch wenn er ein Konkurrent ist. Was er nach seiner Nierentransplantation geschafft hat, ist schon beeindruckend. Klar, es ist wieder schwieriger für mich, aber es war von Anfang an klar, dass es bei Werder nicht einfach wird.

    Befürchten Sie, dass Ihnen die mangelnde Spielpraxis einen Einsatz bei der Euro kosten könnte?
    Martin Harnik: Sicherlich kann es Auswirkungen haben, aber da muss man langfristiger denken. Ich will mich bei Werder durchsetzten. Kurzfristig ist die Euro ein Highlight, das ich nicht verpassen will, aber da muss ich abwarten.

    Gerhard Kapl hat Sie als ,Repräsentant der Steiermark' bezeichnet - fühlen Sie sich auch als solcher?
    Martin Harnik: Natürlich. Ich habe ja Steirer-Blut in mir und darauf bin ich stolz. So was hört man schon sehr gerne und ich hoffe, dass ich dem Land Ehre machen kann.

    Sebastian Prödl steht bei den Hanseaten hoch im Kurs. Er hält sich zu diesem Thema sehr bedeckt. Können Sie mehr verraten?
    Martin Harnik: Da ist er mir gegenüber genau so schweigsam und das macht er auch ganz gut. Es ist auch im Hinblick auf die Euro eine schwere Entscheidung. Ich hoffe, dass er kommt und kann ihm einen Wechsel empfehlen.

    Sollte er noch vor der Euro ins Ausland gehen?
    Martin Harnik: Langfristig ist es besser für seine Entwicklung, wenn er länger auf so einem Niveau trainiert und spielt. Kurzfristig muss er entschieden, wo er die besseren Euro-Chancen hat. Ich bin überzeugt, dass er sich bei Werder durchsetzen kann.

    Sie sind also nicht gekommen, um ihm beim Siedeln zu helfen?
    Martin Harnik: (lacht) Nein. Ich musste auch den Flug nach Graz selbst bezahlen.

    Ein Tipp für das EM-Vorrundenspiel gegen Deutschland?
    Martin Harnik: Wir werden uns von den Deutschen mitreißen lassen und von der Stimmung profitieren. Verstecken brauchen wir uns nicht, das ist unsere Heim-EM.

    Wann wird Ihre Zeit kommen?
    Martin Harnik: 2008 das wird mein Jahr.

    INTERVIEW: GEORG MICHL

    Fakten

    Martin Harnik, der eine deutsche Mutter (aus Hamburg) und einen österreichischen Vater (aus Graz) hat, hätte auch für deutsche Nachwuchs-
    mannschaften antreten können, entschied sich jedoch, obwohl er nie in Österreich gelebt hat, für den österreichischen Verband, da er diesem viel zu verdanken habe.

    Foto

    Foto © GEPA

    Harniks Autogramme sind begehrtFoto © GEPA

    Fakten

    Bei seinem ersten Einsatz für die Österreichische Nationalmannschaft im Spiel gegen Tschechien am 22. August 2007 wurde er in der 72. Spielminute eingewechselt und erzielte in der 78. Spielminute den Ausgleichs-
    treffer
    zum 1:1 mit seinem zweiten Ballkontakt.

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