Schweizer EM-Stadien mit "Sehr gut" benotet
Als einziges stellte der Franzose zwischen den Stadien in Österreich und der Schweiz Unterschiede in Sachen Atmosphäre fest.

Foto © APUEFA-Praesident Michel Platini
Nach den österreichischen Spielstätten der EURO
2008 hat UEFA-Präsident Michel Platini in den vergangenen drei Tagen
auch die vier EM-Stadien in der Schweiz unter die Lupe genommen und
seine Inspektionsreise am Freitag mit einem zufriedenen Resümee
abgeschlossen. Der gute Eindruck, den Platini von den Stadien in
Wien, Innsbruck, Klagenfurt und Salzburg gewonnen hatte, wurde in der
Schweiz ganz offensichtlich bestätigt.
Lob vom Präsidenten.
"Sehr gut", lautete das Gesamturteil, das der Franzose am
Freitagnachmittag im Stadion Letzigrund in Zürich abgab. "Es ist
alles so weit, dass man schon morgen darin spielen könnte", lobte der
UEFA-Präsident vor den Medien. Über ein mögliches "Lieblingsstadion"
schwieg sich der Verbands-Boss aus, wies aber auf die Unterschiede
zwischen den österreichischen und Schweizer Spielstätten hin: So
seien die Stadien in der Schweiz aus einem Guss gebaut, wodurch sie
eine andere Atmosphäre bekämen, als wenn wie in Österreich die
Zuschauerkapazität bestehender Stadien erhöht worden wäre.
Kein Ausbau.
Die doch beschränkten Kapazitäten der Arenen - die meisten fassen
rund 30.000 Zuseher - verteidigte Platini: Es mache keinen Sinn, in
Zürich ein Stadion mit 50.000 Plätzen zu bauen, wenn in der
nationalen Meisterschaft durchschnittlich 20.000 Zuschauer gezählt
würden.





