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Zuletzt aktualisiert: 11.10.2007 um 13:46 Uhr

Tivolistadion gleicht einem Ameisenhaufen

Über 300 Fachkräfte arbeiten Tag und Nacht an der Fertigstellung des Stadions. Beim Eröffnungsmatch sollen 30.000 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Platini im Tivoli-Stadion

Foto © APPlatini im Tivoli-Stadion

Fünf Tage vor dem Eröffnungsspiel glich das Tivolistadion am Donnerstag einem Ameisenhaufen. Hunderte Fachkräfte schraubten, bohrten und hämmerten, um die Tivoli-Arena in Innsbruck für die Partie Österreich gegen Elfenbeinküste am kommenden Mittwoch (20:30 Uhr) fertigzustellen. Sieben Kräne standen am Tivolirasen, um die neuen Tribünenteile und die Plastiksitze in den zweiten, neu gebauten Rang zu hieven.

Fast fertig. Die Nord- und Südtribüne waren am Donnerstag schon fast fertig, nur in der großen Westtribüne klafft noch in kleines Loch. "Dort hin soll während der EURO die Pressetribüne kommen", schilderte Michael Außerhofer, Stadionchef. "Aber auch das werden wir schließen." Somit sollen am Mittwoch statt der garantierten 27.500 die geplanten 30.000 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die vier Treppentürme, die gleich gebaut sind wie jene im Stadion in Salzburg, sind ebenfalls schon fast fertig. Nur im Außenbereich muss noch einiges eingeebnet werden, um die Tivoli-Arena sicher zu machen. Auch Geländer ud Treppenläufe fehlen zum Teil derzeit noch.

Rund um die Uhr. Um ein Debakel wie am vergangenen Wochenende, als das Bundesligamatch FC Wacker Innsbruck gegen Altach aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgesagt werden musste, zu verhindern, wird jeder fertige Bereich sofort und täglich von der Baupolizei abgenommen. "Im Prinzip werden wir in den letzten drei Tagen nur noch Kleinigkeiten, die die Veranstaltungsbehörde fordert, richten müssen", hoffte Außerhofer. Insgesamt arbeiten seit zwei Wochen 300 Fachkräfte in drei Schichten rund um die Uhr. Die schweren Arbeiten werden untertags gemacht, in den Nachtstunden wird großteils nur montiert, um die Lärmbelastungen für die Anrainer so gering wie möglich zu halten. Eine Vorbegehung durch die Veranstaltungsbehörde findet am Freitagvormittag statt.


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