Nistelrooy & Co. peilen Kärnten an
Die EM-Qualifikation biegt in die Zielgerade und die Quartiersuche für die Euro ist in vollem Gange. Die Holländer haben Velden im Visier, "Seefels" wird zum UEFA-Quartier.

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Den Franzosen brummt der Kopf und schuld daran ist nicht etwa der weltberühmte Rotwein aus eigener Produktion. Schuld daran sind schottische Kicker, die es in der EM-Qualifikation gewagt haben, der "Grand Nation" eine 0:1-Niederlage zuzufügen, noch dazu in Paris.
Franzosen in Bad Aussee?
Und nun haben die Franzosen ein schweres Problem an ihrem gallischen Hals. Ihnen droht bei der Euro 2008 nur eine Zuschauerrolle. Der einzige Ausweg: Drei Siege aus den noch ausstehenden drei Spielen. Das große Zittern ist angesagt - aber nicht nur im Land des Vizeweltmeisters, auch im steirischen Ausseerland. Frankreichs Teamchef Raymond Domenech hat sich nämlich in Bad Aussee bereits nach einem Euro-Quartier umgesehen.
Es ist noch zeit.
Die Schotten, die nach dem Sieg in Frankreich in der Gruppe B nun Tabellenführer sind, waren hingegen noch nicht auf Quartiersuche, ebenso wie die zweitplatzierten und nach ihrem 2:1-Sieg in der Ukraine wieder schwer "europhorischen" Italiener - zumindest offiziell. "Es muss sich keiner anmelden, wenn er kommt", verrät Österreichs Euro-Turnierdirektor Christian Schmölzer. Prinzipiell kann jedes Land im Vorfeld zwei Optionen für Quartiere ziehen. Die definitive Entscheidung, wo die Teilnehmer während der Euro wohnen, muss erst bis 7. Dezember fallen. Fast-Fixstarter Deutschland etwa hat zwar eine Option für den "Jagdhof" in Hof bei Salzburg gezogen, trotzdem scheint es so gut wie fix, dass die Truppe von Joachim Löw - wie England - in der Schweiz ihre Zelte aufschlagen wird. Aus dem Tessin soll es eine attraktive Einladung geben. Dann wäre der Platz im "Jagdhof" für Europameister Griechenland (2:2 in Norwegen und Tabellenführer in Gruppe C) frei.
Am Wörthersee.
Die Niederländer (mit Real-Star Van Nistelrooy) haben Kärnten ins Auge gefasst, nahmen mit dem "Sonnenhotel Parkvillen" Kontakt auf. Kroatien liebäugelt mit dem Bundessportheim in Faak, im Pörtschacher "Seefels" bezieht die UEFA Quartier. Der "Sandwirt" in Klagenfurt ist als Transfer-Hotel geplant, Teams, die auswärts wohnen und in Klagenfurt spielen, sollen dort logieren. Auch Italiens Team gilt als heißer "Kärnten"-Kandidat. Portugal freilich hat nach dem 1:1 gegen Serbien andere Sorgen: Nur Platz drei in der Tabelle und ein Skandal um Teamchef Luiz Felipe Scolari. Er soll Serbiens Ivica Dragutinovic in der Nachspielzeit geschlagen haben.





