EURO 2008: Erste Ticket-Entzüge für 39 bekannte Hooligans
20 Schweizer, 16 Deutsche und 3 Niederländer wurde nach dem Vergleich mit der "Blacklist" die Karten wieder entzogen.

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Schon mehr als ein Jahr vor der Eröffnung der
Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz am 7. Juni
2008 hat die UEFA einigen amtsbekannten Hooligans ihre bestellten
Eintrittskarten entzogen. Nach der Auslosung der ersten 300.000
Tickets in der ersten Verkaufsphase wurden 39 Besteller
identifiziert, die in ihrem Land mit einem Stadionverbot belegt sind.
Das berichtete die Schweizer "Sonntagszeitung" in ihrer aktuellen
Ausgabe.
Ausschluss.
Der Ausschluss der betroffenen Fans wurde möglich, weil die
Ticketabteilung der EURO 2008 die Personaldaten aller Bestellungen
mit einer so genannten "Blacklist" vergleicht. Diese besteht aus den
Namen der Personen, die von den Landesverbänden mit einem
Stadionverbot belegt worden sind. 20 der identifizierten Hooligans
kommen aus der Schweiz, 16 davon aus Deutschland und drei aus den
Niederlanden.
Schwarze Liste.
Die Schwarze Liste könne aber nicht verhindern, dass Tickets über
Umwege in die Hände von Hooligans geraten, betonte Martin Jäggi,
Sicherheitschef der EURO-Organisation der Schweizer Behörden. Er
versuche daher in europäischen Ländern Ausreiseverbote für Hooligans
für die Dauer des Turniers (7. Juni - 29. Juni 2008) zu erwirken,
sagte Jäggi der "Sonntagszeitung". Zudem will Jäggi so genannte
"Spotters" einsetzen. Das sind polizeiliche Szenekenner aus den
Teilnehmerländern, die vor Schweizer Stadien und Großbildleinwänden
gewaltbereite Fans erkennen sollen.
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