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Zuletzt aktualisiert: 06.05.2007 um 16:39 Uhr

EURO 2008: Erste Ticket-Entzüge für 39 bekannte Hooligans

20 Schweizer, 16 Deutsche und 3 Niederländer wurde nach dem Vergleich mit der "Blacklist" die Karten wieder entzogen.

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Schon mehr als ein Jahr vor der Eröffnung der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz am 7. Juni 2008 hat die UEFA einigen amtsbekannten Hooligans ihre bestellten Eintrittskarten entzogen. Nach der Auslosung der ersten 300.000 Tickets in der ersten Verkaufsphase wurden 39 Besteller identifiziert, die in ihrem Land mit einem Stadionverbot belegt sind. Das berichtete die Schweizer "Sonntagszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Ausschluss. Der Ausschluss der betroffenen Fans wurde möglich, weil die Ticketabteilung der EURO 2008 die Personaldaten aller Bestellungen mit einer so genannten "Blacklist" vergleicht. Diese besteht aus den Namen der Personen, die von den Landesverbänden mit einem Stadionverbot belegt worden sind. 20 der identifizierten Hooligans kommen aus der Schweiz, 16 davon aus Deutschland und drei aus den Niederlanden.

Schwarze Liste. Die Schwarze Liste könne aber nicht verhindern, dass Tickets über Umwege in die Hände von Hooligans geraten, betonte Martin Jäggi, Sicherheitschef der EURO-Organisation der Schweizer Behörden. Er versuche daher in europäischen Ländern Ausreiseverbote für Hooligans für die Dauer des Turniers (7. Juni - 29. Juni 2008) zu erwirken, sagte Jäggi der "Sonntagszeitung". Zudem will Jäggi so genannte "Spotters" einsetzen. Das sind polizeiliche Szenekenner aus den Teilnehmerländern, die vor Schweizer Stadien und Großbildleinwänden gewaltbereite Fans erkennen sollen.


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