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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2008 um 14:09 UhrKommentare

Eto'o von DFB-Elf beeindruckt, ÖFB-Kicker "nicht schlecht"

Zu den Wechselgerüchten wollte der Kamerun-Star keine Stellung nehmen.

Barcelona-Stürmer Samuel Eto'o

Foto © GEPABarcelona-Stürmer Samuel Eto'o

Die Zukunft von Barcelona-Stürmer Samuel Eto'o ist nach wie vor ungewiss. Der Fußball-Star aus Kamerun soll beim Giganten der spanischen Primera Division ausgemustert werden, Chelsea sowie die Mailänder Clubs AC und Inter buhlen um Afrikas Fußballer der Jahre 2003, 2004 und 2005. Eto'o selbst will sich zur Causa Prima nicht äußern, auch die Wiener Luft, die ihm am Donnerstag sein Ausrüster Puma verschaffte, vermochte daran nichts zu ändern.

Taktische Meisterleistung. Wesentlich gesprächiger zeigte sich der 27-Jährige aber in Bezug auf die EURO. "Österreich hat gar nicht so schlecht gespielt, hat vielleicht auch durch die Gruppenauslosung etwas Pech gehabt. Für die Zukunft ist aber alles offen", befand Eto'o. Ganz allgemein bescheinigte er der EURO ein "sehr, sehr gutes" Niveau. "Wenn man etwas sagen kann, dann, dass es keine kleinen Nationen mehr gibt", behauptete er. "Und das Gute daran ist, dass auch die Großen gezwungen sind, stärker zu spielen. Wenn man Russland, das gegen die Niederlande hervorragend gespielt hat, betrachtet, dann sieht man, dass sich einiges ändert." Beeindruckt hat ihn nicht zuletzt die deutsche Mannschaft. "Sie haben nicht so toll gespielt, sie haben aber nicht nur gegen Portugal, sondern generell taktische Meisterleistungen gezeigt", bemerkte Eto'o.

"Akademien". Mit Genugtuung stellte Eto'o fest, dass "sich immer mehr europäische Clubs für Afrikaner interessieren". Die Problematik junger Spieler, die sich hauptsächlich von europäischen Clubs dank ihrer verlängerten "Akademie-Arme" auf den Alten Kontinent locken lassen, ist freilich auch ihm nicht verborgen geblieben. "Es geht nicht darum, sich die Rechte zu sichern, sondern die Spieler auf den richtigen Weg zu bringen und die Zukunft zu ebnen. Es kommen viele Afrikaner hierher, die sich dann in einer schlechten Situation wiederfinden. Sie haben keine Dokumente, kommen von ihrem Traumjob ab. Aber diese Akademien sind im Großen und Ganzen wichtig für den afrikanischen Kontinent und den afrikanischen Fußball. Viel mehr Talente werden gefördert."

Enges Band. Mit den in Europa engagierten afrikanischen Topspielern verbinde ihn ein durchaus enges Band: "Es ist ein überschaubarer Kreis, wir sind alle Freunde." Bezüglich der von organisatorischen Misstönen und einer fragilen sozialen Lage begleiteten Vorarbeiten für die WM in Südafrika 2010 zeigte sich Eto'o optimistisch: "Ich denke, dass es die am besten organisierte WM bisher sein wird und glaube, dass diese WM der FIFA viel bringen wird."


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