Euro in Kärnten: 150.000 Fahrgäste mehr in Bus und Bahn
An Matchtagen wurden bis zu 5000 Passagiere pro Stunde transportiert.
Die ÖBB haben allein in Kärnten rund um die drei Vorrundenspiele bei der Fußball-EM in Klagenfurt rund 150.000 Fahrgäste zusätzlich befördert. Vorstandsdirektorin Gabriele Lutter von der ÖBB-Personenverkehrs AG zog am Dienstag vor Journalisten in Klagenfurt sichtlich zufrieden Bilanz.
Keine Probleme."An den Spieltagen haben wir bis zu 5000 Passagiere pro Stunde transportiert", meinte Lutter, und das Ganze ohne jegliche Probleme und Zwischenfälle. Für die gesamte EURO rechnet Lutter mit einem österreichweiten Mehraufkommen von 1,2 Millionen Fahrgästen. 4000 Züge stünden für die zweite Hälfte der Europameisterschaft bereit.
500 Fahrten mehr.
In Kärnten wurden im Nahverkehr 870 zusätzliche Züge eingesetzt, dazu kamen 21 Sonderzüge im Fernverkehr. Im Busbereich wurden rund 5000 zusätzliche Fahrten gezählt, der Pünktlichkeitsgrad im Nahverkehr sei trotz der großen Belastung bei mehr als 90 Prozent gelegen, sagte Lutter.
ÖBB rechnen mit Gewinn.
Auch finanziell sei die EURO für die ÖBB ein Erfolg. "Wir werden einen Gewinn machen", prognostizierte die Vorstandsdirektorin. Gut angenommen wurde demnach das in Kooperation mit dem Land Kärnten aufgelegte "Kärnten-Ticket", mit dem man um 39 Euro rund zwei Wochen lang sämtliche Busse und Züge im Land benutzen kann. Lutter hofft nun darauf, dass "viele Fahrgäste erkannt haben, dass wir eine funktionierende Alternative zum Auto darstellen".





