Einzug der Fans ins Klagenfurter Stadion problemlos
Gut gelaunte Massen zogen mit Gesängen und Fahnen zu den Eingängen. Unangenehmer Zwischenfall mit Rot-Kreuz-Helfer.

Foto © APAOhne größere Probleme zogen die Fußballfans ins Klagenfurter EM-Stadion ein
Der Einzug der rund 32.000 Fans ins
Klagenfurter Stadion ist am frühen Abend völlig problemlos über die
Bühne gegangen. Gut gelaunte Massen zogen mit Gesängen und Fahnen
bzw. Schals zu den diversen Eingängen. Die Polizei hatte wenig bis
nichts zu tun, jene Helfer, die den Gästen aus Deutschland und Polen
den Weg zum richtigen Eingang wiesen, hingegen umso mehr.
Schilder.
Die Veranstalter hatten zwar Schilder aufgestellt, doch die waren
für jene, die in den Karawanen mitmarschierten, kaum bis gar nicht zu
sehen. "Jetzt bin ich schon dreimal ums ganze Stadion gelaufen und
habe den richtigen Eingang noch immer nicht gefunden", meinte ein
älterer Mann aus der Bundesrepublik. Es stellte sich dann heraus,
dass er genau vor dem richtigen Zugang stand.
Wehende Fahnen.
Zuvor am Südring warteten Fangruppen beider Mannschaften auf ihren
Shuttlebus, während die Mannschaftsbusse von Polen und Deutschland
mit Polizeieskorte zum Stadion fuhren. Polnische wie deutsche Fans
schwangen bei beiden Mannschaften begeistert ihre Fahnen und begannen
zu singen. "It's just a game", meinte ein polnischer Besucher auf die
Frage, warum er den Deutschen zujuble.
Anrainer.
Nach Spielbeginn verzogen sich die schaulustigen Anrainer wieder
in ihre Häuser und es wurde sehr still auf den Straßen. Lediglich
einige Fans beider Länder wollten die Hoffnung noch immer nicht
aufgeben und fragten jeden, dessen sie angesichtig wurden, ob er denn
nicht eine Eintrittskarte hätte. "Ich zahle 400 Euro", bot ein
Deutscher an. Doch nicht einmal das half, es hatte niemand mehr
Karten.
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