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    Zuletzt aktualisiert: 05.06.2008 um 20:49 UhrKommentare

    Unsere elf Sternchen

    So stehen die Sterne: Ein Astrologe bewertet anhand der Spielerhoroskope die Chancen Österreichs bei der Europameisterschaft.

    Foto © APA/EPA

    Sowohl Fußball als auch Astrologie sind in ihren Urformen mehrere tausend Jahre alt. Während das Treten des runden Leders inzwischen zum Massensport avanciert ist, gehen die Meinungen über Astrologie und Horoskope weit auseinander. Von einem Teil der Bevölkerung wird die Astrologie als grober Unfug abgetan, der Rest ist sich wiederum ganz sicher, dass unser Schicksal von den Sternen beeinflusst wird.

    Veranlagung. Dazu gehört auch der Astrologe Ekkehard Wild, der gemeinsam mit seiner Frau Roswitha seit 25 daran forscht, welche Auswirkung die Position der Sterne auf die Leistung von Fußballern hat. "Ich sehe mir zwei Dinge an: Einerseits, wie ein Spieler veranlagt ist und andererseits, wie sich derselbe in Zukunft entwickeln kann und wird", erklärt der Weizer, der vor 30 Jahren in München die Ausbildung zum Astrologen absolvierte. Seit einem Jahr verfolgte Wild nur noch ein Ziel: Er wollte herausfinden, welche Chancen dem Österreichischen Nationalteam bei der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land von den Sternen eingeräumt werden.

    Sternderlgucker. "Ausgehend vom Geburtshoroskop berechne ich die Position der einzelnen Planeten am Spieltag und kann durch die Verschiebung der Himmelskörper auf die Tagesverfassung schließen", ist Wild überzeugt und berechnete die Tagesverfassung sämtlicher ÖFB-Teamspieler für die drei Spiele der Vorrunde. Das machte der Sternderlgucker allerdings nicht aus Jux, schließlich hat er in seiner Karriere schon mehrere tausend Spiele analysiert. "Über die Jahre habe ich so viel Erfahrung gesammelt, dass ich mich ganz präzise zu sagen traue, wie groß die Chancen der Österreicher bei der EM sind", betont Wild.

    Viertelfinale realistisch. Und glaubt man dem Astrologen, stehen die Sterne nicht schlecht. "Laut meinen Berechnungen ziehen die Österreicher ins Viertelfinale ein", ist sich der Steirer sicher. Wie er diese Behauptung aufstellen kann? Wild hat für alle Teams der Gruppe B aus den Astrodaten der Spieler die Gesamtstärke errechnet. Außerdem hat er die astrologische Tagesverfassung miteinberechnet. Demnach sollte Österreich eine konstante Vorrunde spielen. Am besten stehen die Sterne für unser Team im Spiel gegen Kroatien. Und auch am Dienstag gegen Polen verheißen uns die Himmelskörper Siegchancen.

    Fehlpfiff. Nur gegen Deutschland, die aus astrologischer Sicht am Spieltag geringfügig stärker sein werden, ist eine knappe Partie zu erwarten. Meint zumindest Wild. Bei den einberufenen Spielern gibt der Astrologe Hickersberger übrigens Recht. Nur im Sturm hätte Wild anders entschieden: Denn die Sterne prophezeiten Janko und Kuljic viele Treffer. Eines sei im Sinne der Spannung aber noch verraten: Selbst wenn die Sterne perfekt stehen, kann ein einziger Fehlpfiff des Schiedsrichters ein Spiel entscheiden. Das kann aber nicht einmal ein Astrologe aus den Sternen lesen.

    RAINER BRINSKELLE

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