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Zuletzt aktualisiert: 03.06.2008 um 10:57 UhrKommentare

Schiedsrichter: 10.000 Euro pro EM-Spiel

Die Schiedsrichter verdienen 10.000 Euro pro EM-Spiel, dabei sind Gruppenspiele und Finale gleich viel wert. Aber: Wie schafft es ein Schiri ins Finale?

Konrad Plautz hat gute Chancen auf das Viertelfinale

Foto © GEPAKonrad Plautz hat gute Chancen auf das Viertelfinale

Die EURO 2008 ist für viele der zwölf nominierten Schiedsrichter der Höhepunkt der Karriere, für einige auch der krönende Abschluss. Neben der Ehre, bei diesem Großereignis dabei zu sein, gibt es für die Spielleiter aber auch einiges Geld zu verdienen. Die Schiedsrichter erhalten für jede gepfiffene EURO-Partie 10.000 Euro, die Assistenten immerhin noch 5.500 Euro. Der vierte Offizielle verdient pro Spiel 4.000 Euro, der als fünfter Offizieller anwesende Ersatz-Assistent 3.000 Euro.

Taggeld. Zusätzlich erhalten die EURO-Referees 200 Euro Taggeld. Für das Finale zahlt die UEFA übrigens nicht mehr als für ein Gruppen-Spiel. "Bei diesem Ereignis und auf diesem Level sind alle Partien gleich und überaus wichtig", meinte Yvan Cornu von der UEFA-Schiedsrichterkommission. "Deshalb werden sie auch gleich entlohnt."

Der Weg ins Finale. Die Schiedsrichter sind nicht nur gut bezahlt, sie stehen in der Gruppenphase auch gehörig unter Qualifikationsdruck für das Viertelfinale. Nach zwei garantierten Einsätzen in der Gruppen-Phase werden die Karten für die K.o.-Spiele neu gemischt. Gute Chancen auf einen Einsatz im Viertelfinale haben vor allem Referees aus schwächeren oder nicht qualifizierten Fußball-Ländern. Deshalb werden Österreichs Schiedsrichter Konrad Plautz bessere Viertelfinalchancen eingeräumt als dem ÖFB-Team.

Endspiel. Von den zwölf Schiedsrichter-Gespannen sollen fünf nach der Gruppen-Phase den Heimweg antreten und die sieben Spiele der K.o.-Phase mit den sieben verbliebenen Teams besetzt werden. Am 26. Juni übersiedeln die Spielleiter des Endspiels in den Finalort (29.6.) Wien.


Favorit

Der Slowake Lubos Michel, der Mitte Mai das Champions-League-Finale zwischen Manchester United und Chelsea geleitet hat, gilt als heißer Tipp für das Endspiel am 29. Juni in Wien.

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