Bilic: "Österreicher können massakrieren"
"Bis zum Himmel motiviert" sind die ÖFB-Jungs in den Augen von Kroatiens Teamchef Slaven Bilic. Vor allem deswegen warnt er vor den Österreichern.

Foto © APBilic fordert gegen Ungarn Aggressivität und "vollen Rhythmus"
Der kroatische Teamchef Slaven Bilic hat mit etwas ungewöhnlichen Worten vor dem EURO-Auftaktgegner Österreich gewarnt: "Es kann passieren, dass sie dich massakrieren", wurde Bilic am Freitag von kroatischen Medien zitiert. Der 39-Jährige erinnerte an die Leistung der Österreicher in den Freundschaftsspielen gegen Deutschland und die Niederlande. "Was die gelaufen sind in den ersten 60 Minuten war unglaublich, sie springen dir auf den Kopf. Sie sind bis zum Himmel motiviert", analysierte Bilic. Und zudem gebe es nun auch "diese nationale Ladung".
200 km/h. "Es gibt Teams, welche die Schwelle zu einem guten Team überschritten haben. Jene, die unter dieser Schwelle sind, brauchen ein Weltwunder, um jemanden zu besiegen. Österreich hat diese Schwelle längst überschritten, sie haben die Deutschen und die Niederländer in den ersten 60 Minuten massakriert. In der ersten Hälfte gehen sie 200 km/h", sagte Bilic. Doch dieses Pressing durchzuhalten sei "unmöglich". Der Leistungsabfall in den letzten 30 Minuten sei so gesehen eine logische Konsequenz der aggressiven und intensiven Spielweise der Österreicher.
Vorbereitung. Die Spielweise der Österreicher will Bilic am Freitagabend im letzten Testspiel vor der EURO gegen Malta in Graz noch einmal genau analysieren. Vor allem interessiere ihn, wie Österreich spielt, wenn ein offensives Spiel und Tore erwartet würden. "Ich weiß, was uns gegen Österreich erwartet", betonte Bilic und fügte hinzu: "Wir sind auf alles vorbereitet".
Favorit. Trotz allem sei Kroatien gegen Österreich im Auftaktspiel am 8. Juni in Wien Favorit. Kroatien verstecke sich nicht vor dieser Favoritenrolle, betonte der junge Coach der "Feurigen" und fügte hinzu: "Wir werden sicher auf Sieg spielen. Aber es handelt sich nur um das erste Spiel bei der EURO". Dieses sei zwar das wichtigste, nicht aber auch entscheidende.





