Regierung gibt zahlreiche EURO-Tickets wieder zurück
Anscheinend gibt es zu wenige Fußballfans in der österreichischen Regierung, mehr als die Hälfte der zugeteilten Karten werden wieder zurückgegeben.

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Die Regierung gibt mehr als die Hälfte der ihr zugeteilten Karten für die EURO zurück. Mit heutigen Stand wurden von den 1.600 angebotenen Kaufkarten 954 an die UEFA refundiert. Die Verteilung hatte das Bundeskanzleramt über, das selbst mit den Protokollkarten das Auslangen fand und nicht zukaufte. Insgesamt stehen der Regierung für die EURO 388 Protokollkarten zur Verfügung, die meisten davon für die Österreich-Spiele.
Großeinkäufer. "Großeinkäufer" unter den Ministern ist Sozialminister Erwin Buchinger (S), der 90 Tickets in Anspruch nahm. Hinter ihm folgen Verteidigungsminister Norbert Darabos und Frauenministerin Doris Bures (jeweils S) mit 38 bzw. 34 Kaufkarten. Darabos hat bereits angekündigt, den Großteil seiner Tickets zu verlosen. Vizekanzler Wilhelm Molterer (V) hat sich 23 Tickets für sein Ressort gesichert. Bezahlt wurden die Karten jeweils aus den Ressortbudgets.
Verzicht. Eine ganze Reihe an Politikern verzichtet überhaupt bzw. gibt sich mit den Protokollkarten zufrieden. Neben Gusenbauer sind das unter anderen Infrastrukturminister Werner Faymann (S), Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V), Innenminister Günther Platter (V) sowie die Staatssekretäre mit Ausnahme von Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka (V).
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Abgelehnt
Die Parlamentsparteien hatten ebenso wie diverse andere Institutionen, z.B. der Verfassungsgerichtshof, den Erwerb von Tickets aus diesem Sonderkontingent abgelehnt.





