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    Zuletzt aktualisiert: 15.05.2008 um 16:59 UhrKommentare

    "Aufstiegspotential ist da"

    Österreichs Teamchef-Assistent Andreas Herzog über Musterschüler, Spaß an der Arbeit und die Definition einer erfolgreichen Euro.

    Andreas Herzog (r) mit Teamchef Josef Hickersberger

    Foto © APA/EPAAndreas Herzog (r) mit Teamchef Josef Hickersberger

    Österreichs Team ist am Anfang einer langen Vorbereitung. Wie wichtig ist so ein Camp? Und. Wie zufrieden ist der Assistent des Teamchefs bis jetzt?
    ANDREAS HERZOG: Wir bereiten uns auf ein Riesenereignis in Österreich vor und wollen dabei gute Figur machen. Da ist jeder Tag, an dem wir arbeiten können sehr, sehr wichtig. Schließlich gilt es das eine oder andere Defizit wettzumachen Und zur zweiten Frage: Die Burschen geben alles, alle sind voll bei der Sache und das ich auch gut und wichtig so. Es macht Spaß zuzuschauen.

    Man spürt also den Teamgeist?
    HERZOG: Auf alle Fälle, die Burschen sind Freunde, verstehen sich gut und das merkt man auch beim Training.

    Bei dem es ordentlich zur Sache geht.
    HERZOG (schmunzelt): Ja, der Roger (Anm.: Konditionstrainer Spry) nimmt sie schon ordentlich her. Aber ich muss sagen, alle machen brav und gerne mit, gehen an ihre Grenzen. Und manche übertreiben es sogar.

    Alles Musterschüler unter den Teamspielern?
    HERZOG: Nein, nicht alle. Bei einigen wenigen musst du schon dahinter sein. Aber das ist selten. Denn jeder kämpft um einen Euro-Platz. Der Konkurrenzkampf ist gut und belebt auch das Training.

    Verstehen Sie sich als Bindeglied zwischen Team und Teamchef?
    HERZOG: Ich gehöre dem Trainerstab an und unterstütze zu hundert Prozent den Trainer. Ich versuche den Burschen meine Erfahrungen mitzugeben. Es ist leichter wenn dir jemand etwas sagt, der es selbst schon erlebt hat. Dem glaubst du einfach mehr.

    Wie bewerten Sie die Gruppengegner?
    HERZOG: Die Deutschen sind sicher sehr stark, da gibt's keine Zweifel. Aber ich denke, dass die Kroaten und die Polen in unserer Reichweite liegen. Das letzte Spiel gegen Kroatien haben wir zwar verloren, aber gut mitgehalten. Die Polen schätze ich ähnlich ein. Wir wissen alles über die Gegner und ich hoffe, dass wir uns verbessert haben. Nein, ich bin sicher, dass wir zur Euro besser sind.

    Wann sprechen Sie von einer gelungenen Euro?
    HERZOG: Das kann man jetzt noch nicht Sagen.

    Mit dem Erreichen des Viertelfinales?
    HERZOG: Wir spielen drei super Partien und scheiden dennoch mit Pech aus. Oder wir murksen uns ins Viertelfinale Wann spricht man dann von gelungen. Jeder hat andere Ansprüche. Das kann man nicht allgemein sagen. Ich weiß nur, wir werden das Potential für ein Weiterkommen haben. Und an diesem Potential arbeiten wir derzeit.

    INTERVIEW PETER KLIMKEIT, PULA

    Andreas Herzog

    Geburtsdatum: 10. September 1968 Geburtsort: Wien Familienstand: verheiratet mit Kathi, Sohn Luca kam am 11. Oktober 2007 zur Welt

    Erfolge als Spieler:
    1993: Meister mit Bremen
    1994, 1999: Cupsieger mit Bremen
    1993, 1994: Supercup-Sieger mit Bremen
    1996: UEFA-Cup-Sieger mit Bayern 264 Spiele in der deutschen Liga (Österreicher-Rekord); 61 Tore
    103 ÖFB-Länderspiele (Rekord), 26 Tore;
    Debüt am 6.4.1988 in Athen: Griechenland - Österreich 2:2 (Teamchef Hickersberger) WM-Teilnahmen 1990, 1998
    1992: Österreichischer Fußballer des Jahres

    Laufbahn als Betreuer:
    Mitglied des ÖFB-Trainerstabes in den WM-Qualifikationsspielen gegen England und Nordirland im Oktober 2005, seit 1. Jänner 2006 Assistent von Teamchef Josef Hickersberger

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