UEFA geht massiv gegen Schwarzhandel mit EM-Tickets vor
Im Kampf gegen den Ticket-Schwarzhandel geht die UEFA mit Bußgeldern und Internetstichproben vor. Die Mehrzahl der online angebotenen Karten ist laut Organisatoren gefälscht.

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Die Europäische Fußball-Union (UEFA) geht vor der
EM in Österreich und in der Schweiz (7. bis 29. Juni) massiv gegen
den Schwarzhandel von Tickets vor. Es seien bereits hunderte Händler
mit einer Buße belegt worden, sagte die Schweizer
Organisationsvertreterin Pascale Vögeli am Samstag im Schweizer
Rundfunk DRS.
Ausverkauft.
Wer versucht, seine Karte zu einem erhöhten Preis
weiterzuverkaufen, macht sich laut UEFA strafbar. Alle
Eintrittskarten für die 31 Spiele im Juni sind verkauft. Etwas mehr
als eine Million Tickets wurden abgesetzt, insgesamt zehn Millionen
Anfragen hatte es gegeben.
Gefälschte Karten.
Es würden wieder Stichproben im Internet gemacht werden, sagte
Vögeli. Stoßen die Organisatoren dabei auf Angebote zum Weiterverkauf
von Karten, würden sie sich vorbehalten, die Tickets zu annullieren
und die Anbieter mit einem Bußgeld zu belegen. Der größte Teil der im
Internet angebotenen Karten ist laut Vögeli jedoch gefälscht. Die
meisten Angebote, die im Netz existierten, hätten schon bestanden,
bevor die UEFA mit dem Verkauf der EM-Karten begonnen habe, betonte
Vögeli.





