Mario Haas: "Mein Ziel bleibt die Euro"
Sturm-Stürmer Mario Haas (33) hat in dieser Saison noch viel vor. Zuerst soll es mit dem UI-Cup klappen, dann will er im Team spielen.

Foto © GEPAMarko Stankovic jubelt mir Mario Hass über seinen ersten Treffer im Frühjahr
Mit dem 4:0 (0:0)-Erfolg der Wiener Austria gestern in Altach ist ein Uefa-Cup-Platz für den SK Sturm wohl endgültig passe. Das Ziel der "Blackys" für die nächste Saison bleibt dennoch die internationale Fußballbühne. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag beim LASK können die Grazer einen ersten Schritt nach Europa machen. Dann wäre der vierte Tabellenplatz, der zur Teilnahme am UI-Cup berechtigt, wieder sehr nahe.
Alles möglich.
"Es ist noch alles drinnen", ist sagt auch Mario Haas und erinnert: "Wir haben bereits bewiesen, dass wir jeden Gegner in jedem Stadion schlagen können. Warum sollte uns das nicht auch in Linz gelingen." Auch wenn die "Schwarz-Weißen" in den vergangenen vier Auswärtsspielen keinen vollen Erfolg in Linz holen konnten.
Selbstvertrauen getankt.
Dass Sturm nur ohne Druck erfolgreich spielt, streitet der 33-Jährige ab. "Diese Phase gab es, inzwischen sind wir aber gereift und können sehr wohl mit Druck umgehen", befindet der Stürmer. Über seinen 120. Bundesliga-Treffer - seinem ersten Tor im Jahr 2008, ist der Goalgetter sehr glücklich. "Das gibt mir Selbstvertrauen. Nicht auszudenken, wäre ich im Frühjahr ohne Tor geblieben." Auch wenn er sich nichts vorzuwerfen hatte, weil die Laufwege und der Einsatz stets stimmten. Allerdings wird ein Stürmer an Toren gemessen. Das weiß auch Haas.
Euro nicht abgehakt.
Das Thema Heim-Europameisterschaft hat er noch nicht abgehakt. Im Gegenteil. "Mein Ziel bleibt die Euro." Nicht verstehen würde er ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger, wenn dieser "einen Mann von der Tribüne vor einem Stammspieler einberufen würde. Das wäre ein starkes Stück."





