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    Zuletzt aktualisiert: 25.04.2012 um 14:20 UhrKommentare

    Barca scheitert an sich selbst

    "Ich weiß nicht, wie ich den Spielern erklären soll, dass wir nicht im Finale sind", erklärte Pep Guardiola nach dem Aus Barcelonas gegen Chelsea im CL-Halbfinale. "El Mundo" schreibt bereits vom "Ende eines ruhmreichen Zyklus".

    Lionel Messi erhält Zuspruch von Didier Drogba

    Foto © ReutersLionel Messi erhält Zuspruch von Didier Drogba

    Als Fernando Torres jubeln abdrehte, vergrub Lionel Messi seinen Kopf im Barca-Trikot. Erstmals in seiner glanzvollen Karriere in blaurot durfte sich der Argentinier in den Diensten des FC Barcelona vom Glück verlassen fühlen. Sein vergebener Elfmeter in der 49. Minute stand bezeichnend für das Aus des Titelverteidigers im Halbfinale der Champions League gegen Chelsea. Nach einem 0:1 in London musste sich Barca trotz eklatanter Feldüberlegenheit mit einem 2:2 im Camp Nou begnügen.

    Messi vergab vom Punkt

    63 Mal hat Messi für Barca in der Saison 2011/12 bereits getroffen. Ausgerechnet in den vielleicht wichtigsten Spielen ließ der "Floh" allerdings aus. Sowohl in den Partien gegen Chelsea, als auch im den spanischen Titelkampf entscheidenden Clásico gegen Real Madrid (1:2) am vergangenen Samstag gelang dem 24-Jährigen kein Torerfolg. Als Höhepunkt stand dabei der vergebene Strafstoß gegen die Engländer, in der 83. Minute kam mit einem Stangenschuss noch Pech dazu.

    Vorwürfe gab es trotzdem keine. Zu groß sind die Verdienste jenes Mannes, dessen Tore die Katalanen in den vergangenen vier Saisonen zu 13 Titel und ihn selbst dreimal in Folge zum Weltfußballer des Jahres geschossen haben. "Wir sind nur dank diesem Burschen so weit gekommen. Mehr als je zuvor will ich ihm dafür danken, was er für uns leistet. Sicher wird er jetzt ein paar Stunden grübeln, aber Fußball ist eben so", sagte ein emotional angeschlagener Josep Guardiola nach Schlusspfiff.

    Nach einem Abend, in dem zunächst alles für Barca lief, war auch der Erfolgstrainer ratlos. Endlose Ballstafetten der eklatant überlegenen Blauroten halfen nichts: Am Ende jubelten die auf zehn Mann dezimierten Gäste aus London. Wie beim 0:1 in der Vorwoche scheiterte Barcelona aber nicht nur am ultra-defensiv eingestellten Gegner, sondern auch an sich selbst. Zahlreiche Chancen ließ Barca nahezu verschwenderisch in beiden Partien aus. Chelsea nutzte eine Hand voll Möglichkeiten hingegen eiskalt aus.

    "Nicht unsere bitterste Nacht"

    "Ich schaue und finde nichts, was wir falsch gemacht haben", gab Guardiola nach Schlusspfiff zu Protokoll. "Ich weiß nicht, wie ich den Spielern erklären soll, dass wir nicht im Finale sind. Ja, wir sind traurig, auch wenn es nicht unsere bitterste Nacht ist." Bereits vor zwei Jahren scheiterte Barca im Halbfinale in nicht unähnlicher Manier am späteren Sieger Inter Mailand. Nach einer miserabel verlaufenen Woche aus katalanischer Sicht droht nun eine Saison zum Vergessen.

    Mit dem Aus in der Champions League sowie der praktisch verpassten Titelverteidigung in der Primera Division hat Barca nach den laut Marca "drei schwärzesten Tagen der Guardiola-Ära" nur noch den Cup-Sieg in Aussicht. Im Endspiel der Copa del Rey wartet am 25. Mai Athletic Bilbao. Mehr als ein Trostpflaster ist dies aber nicht, wie auch Guardiola zugeben musste. "Ehrlich gesagt war es wohl nicht unser Jahr", sagte der 41-Jährige, der seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bis dato noch nicht verlängert hat.

    "Ende eines ruhmreichen Zyklus"

    In diesem Punkt könnte in den kommenden Tagen jedoch Entscheidendes passieren. Wie der seit 2008 bei Barca als Chefcoach arbeitende Guardiola ankündigte, werde er diesbezüglich mit Präsident Sandro Rosell ein Gespräch führen. Die Aussicht auf eine Vertragsverlängerung sei dabei vorhanden. Trotz des Aus hatten die Fans der "Blaugrana" ihr Team mit Applaus verabschiedet. Guardiola wertet dies als Zeichen dafür, dass seine Arbeit respektiert wird.

    Denn wenn auch einige Kommentatoren wie "El Mundo" das "Ende eines ruhmreichen Zyklus" sahen, blickte Guardiola bereits nach vorne: "Vielleicht haben wir etwas falsch gemacht. Aber wir müssen danach trachten, dies in der Zukunft zu korrigieren."


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