Alaba: "Real respektiert uns"
Bayern München träumt vom Champions-League-Finale im eigenen Stadion. Dafür müssen die Münchner das 2:1 vom Hinspiel am kommenden Mittwoch bei Real Madrid verteidigen. "Es ist alles offen", sagt ÖFB-Jungstar David Alaba.

Foto © GEPADavid Alaba
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David Alaba kämpft am Mittwoch mit dem FC Bayern im Estadio Bernabeu von Madrid um den Traum vom Champions-League-Finale im eigenen Stadion. Bringt Österreichs Fußballer des Jahres mit den Münchnern den 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel gegen Real Madrid über die Runden, dann bekommt es der deutsche Rekordchampion am 19. Mai in der Allianz Arena mit dem Sieger aus FC Barcelona - Chelsea zu tun.
Für Alaba sind die Chancen vor der Retourmatch im Estadio Santiago Bernabeu annähernd gleich verteilt. "Wir müssen als Mannschaft hochkonzentriert und kompakt agieren, dann haben wir unsere Chancen", erklärte der Wiener.
Real Madrid hingegen trat am Samstag in Bestformation an, durfte aber auch über einen 2:1-Auswärtserfolg gegen den FC Barcelona jubeln. In Ehrfurcht wird Alaba nicht erstarren. "Es ist alles offen. Wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen", kündigte der 19-Jährige an. "Nach dem Hinspiel werden sie uns sicher nicht unterschätzen - im Gegenteil: Sie respektieren uns."
Alaba konzentriert sich "aufs Wesentliche"
Im ersten Duell mit den Weltstars aus Madrid wusste Alaba einmal mehr zu überzeugen und wurde dafür von deutschen Medien mit Lob überhäuft. "Es ist schon schön, wenn man so etwas liest, aber ich versuche, mich aufs Wesentliche zu konzentrieren und alles andere komplett auszuklammern", meinte der ÖFB-Internationale.
Nicht ganz ausklammern lässt sich jedoch das Damoklesschwert einer möglichen Final-Sperre. Sollte Alaba am Mittwoch die Gelbe Karte sehen, ist er im nächsten Champions-League-Match und gesperrt und würde daher im Falle eines Bayern-Aufstiegs im Endspiel fehlen.
Im Endspiel würden es die Bayern laut Alaba wohl mit dem Titelverteidiger FC Barcelona zu tun bekommen. "Auch wenn Barca jetzt zweimal verloren hat - daheim ist diese Mannschaft eine Macht. Für Chelsea wird es sehr schwer", prophezeite der Wiener.





















