Steirer & Kärntner kämpfen im Cup
Am heutigen Dienstag beginnt die zweite Runde des ÖFB-Cup: Sturm Graz trifft auswärts auf Schwechat, Austria Klagenfurt daheim auf die Admira. Der KSV fordert Polsters Viktoria, der VSV Wiener Neustadt. Alle Spiele im Livesocre.

Foto © GEPA
In der 2. Runde des ÖFB-Cups gilt es für Titelverteidiger Red Bull Salzburg und Co., sich gegen unterklassige Vereine keine Blöße zu geben. Gleich neunmal kommt es am Dienstag und Mittwoch zum Vergleich Bundesliga mit Regionalliga (dritter Liga). Die Salzburger treten nach dem wichtigen 1:0-Auswärtssieg bei Tabellenführer Austria am Dienstag (18.00/live ATV) im Burgenland gegen den SV Stegersbach an. "Wir wollen den positiven Trend fortsetzen und werden alles dafür tun, um auch hier erfolgreich zu sein. Deshalb nehmen wir das Cupspiel sehr ernst", sagte Salzburg-Trainer Roger Schmidt.
Der Tabellenneunte der Regionalliga Ost wurde mehrmals beobachtet, die Anreise erfolgte bereits am Montag. "Unser Ziel ist es, den Titel aus dem Vorjahr möglichst zu verteidigen. Und dafür brauchen wir Siege", gab Schmidt die Marschroute vor. Die nach dem Austria-Spiel angeschlagenen Franz Schiemer, Christoph Leitgeb und Andreas Ulmer könnten eine Pause erhalten. Die von Peter Stöger betreuten Wiener gastieren in Vorarlberg beim ehemaligen Erste-Liga-Club FC Dornbirn (20.30/live ORF Sport plus). Ebenfalls gegen drittklassige Vereine im Einsatz sind Sturm Graz (bei der SV Schwechat/19.00), Admira Wacker Mödling (beim SK Austria Klagenfurt/19.00), Wiener Neustadt (beim Villacher SV/19.00) sowie das Liga-Schlusslicht Wacker Innsbruck (beim 1. SC Sollenau/19.00).
Klar in der Favoritenrolle
Für alle gilt die selbe Ausgangslage, die Peter Hyballa auf den Punkt brachte. "Gegen einen Regionalligisten sind wir ganz klar in der Favoritenrolle, aber wir müssen auf der Hut sein, dürfen den Gegner nicht unterschätzen", sagte der Sturm-Graz-Trainer vor der Reise nach Niederösterreich. Das sah auch Stürmer Imre Szabics so. "An einem Tag kann jede Mannschaft gegen jeden Gegner gewinnen. Das wollen wir vermeiden, wir müssen so konzentriert an die Sache herangehen, als wenn wir gegen Barcelona spielen würden", sagte der Ungar. Erst am Mittwoch steigen Rekordmeister Rapid (beim SV Allerheiligen/19.00), Aufsteiger WAC (beim GAK/20.20/live ORF Sport plus) und Vorjahres-Finalist Ried (bei der Union St. Florian/19.00) gegen Regionalligisten ins Geschehen ein. In der Vorbereitung trennten sich die Rieder im oberösterreichischen Duell mit 1:1.
"Für uns ist es eine sehr undankbare Aufgabe. Für sie ist es das Spiel des Jahres und wir kommen nicht mit großem Selbstvertrauen ins Stadion. Aber es zählt nur der Sieg, wie wir den schaffen, ist egal", sagte Ried-Goalie Thomas Gebauer. Der SV Mattersburg bekommt es auswärts mit dem niederösterreichischen Landesliga-Club ASK Bad Vöslau (16.00) zu tun. In den restlichen Begegnungen versuchen die sechs verbliebenen Erste-Liga-Clubs, am Dienstag die Ehre der Zweitligisten zu retten. Kapfenberg muss beim von Toni Polster gecoachten Wiener Stadtligisten SC Wiener Viktoria bestehen. Grödig tritt beim LASK, wo Karl Daxbacher das Trainerzepter schwingt, an. Zudem sind die Vorarlberger Clubs Altach (gegen FC Hard), Austria Lustenau (gegen FC Pasching) und FC Lustenau (gegen den TSV St. Johann/Pongau) im Einsatz.
Bereits am Montagabend wurde die 2. Runde mit dem Gastspiel des Erste-Liga-Clubs TSV Hartberg beim Regionalligisten SC Kalsdorf eröffnet. Das Achtelfinale wird am 30. September ausgelost, Spieltermine sind der 30./31. Oktober.










