Mit Köpfchen machte Sand das Austria-Trainerduo glücklich
Austria Klagenfurt gewann das Regionalliga-Derby beim VSV 1:0. Eine 1:3-Niederlage musste Feldkirchen hinnehmen. Liga-Leader Drautal siegte.

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Trainereffekt bei Austria Klagenfurt. Unter dem Interimsduo Gorenzel-Vorderegger feierte Austria Klagenfurt ausgerechnet im Kärntner Derby beim VSV einen 1:0-Erfolg und ließ die beiden letzten Niederlagen gegen die Villacher vergessen. Fußball mit Herz und Leidenschaft hatten die Thuller-Nachfolger versprochen und die Spieler beherzigten diese Ansage. VSV konnte nur in der Anfangsphase Paroli bieten.
Nach 20 Minuten wurde die Austria spielbestimmend, aber die Tore fehlten. So wurde ein klares Strafraumfoul an Marc Sand (31.) mit einer Gelben Karte (!) für den Klagenfurter geahndet und vier Minuten später verfehlte er aus fünf Metern das VSV-Tor. Die Gäste drängten in der Folge die Hausherren immer mehr in die Defensive. Ein Hüttenbrenner-Schuss (59.) landete an der Stange und Sand war es letztlich der knapp vor Schluss eine Rasswalder-Flanke per Kopf zum verdienten 1:0 versenkte. Der neue Austria-Trainer ist noch geheime Kommandosache, soll am Montag präsentiert werden. Ein strahlender Heimo Vorderegger: "Aufgrund der besseren Chancen ein verdienter Sieg."
Die jüngste Feldkirchner Mannschaft verlor das Aufsteigerduell gegen Kalsdorf 1:3. Die Unerfahrenheit der Tiebelstädter erleichterte den Steirern das Toreschießen. Das Fehlen von Mathias Regal (gesperrt) machte sich im Mittelfeld bemerkbar. Kalsdorf vergab einen Elfer.
Favoritensiege gab es in der Kärntner Liga. Zwei Distanzschüsse sicherten Drautal in einem ausgeglichenen Match gegen Völkermarkt ein 2:1. St. Veit fixierte das 3:1 gegen Bleiburg aus drei Freistößen. Spittal hatte beim 2:2 gegen Ferlach nach der Pause den Sieg vor den Beinen. Mit zehn Mann schaffte Wolfsberg gegen Welzenegg noch ein 2:1. Maria Saal's Da Silva schoss beim 0:0 in Ruden einen Elfer daneben.
















