Nun wird Vastic zum heißen Tipp
Der Kreis der Kandidaten auf den Trainerposten bei Austria Klagenfurt engt sich ein. Für Georg Zellhofer ist es vorerst "kein Thema". Bruno Friesenbichler ist in der engeren Wahl. Für die Finanzierung soll ein Zusatzsponsor sorgen.

Foto © APAIvica Vastic ist einer der Kandidaten für die Austria-Trainerbank
Sportlich ging der Versuch in der ersten Phase gründlich daneben, daher brachte sich Austria Klagenfurt nunmehr durch die Trainerfrage wieder verstärkt ins Gespräch. Der Kreis der Kandidaten reduziert sich auf einige wenige Personen. Die neueste Variante hat den zuletzt bei der Wiener Austria gescheiterten Ivica Vastic als Hauptdarsteller anzubieten. Präsident Peter Svetits winkt zwar ab, doch auszuschließen ist diese Möglichkeit nicht. Zahlen soll den neuen Mann nach Angaben des Klubchefs jedenfalls ein zusätzlicher Sponsor. Gerüchte, wonach Frank Stronach und/oder der inzwischen im Reich des russischen Magnaten Oleg Deripaska angesiedelte Ex-Magna-Manager Siegfried Wolf den Geldhahn für die Austria aufgedreht hätten, weist Svetits zurück.
Auch Georg Zellhofer gehört zu den Traineranwärtern, doch dieser zeigt sich mehr als zurückhaltend. "Das ist kein Thema für mich. Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht." Als Absage will dies der am Samstag 52 Jahre alt werdende frühere Trainer von u. a. Pasching, Austria Wien, LASK, jedoch nicht interpretiert wissen. Es habe noch kein Gespräch gegeben. Zellhofer, der auch ein Angebot des FC Lustenau vorliegen hat, bestätigt aber ein sehr gutes Einvernehmen mit Austria-Präsident Peter Svetits. In der engeren Wahl steht schließlich auch Bruno Friesenbichler, bis vor einem Jahr bei Hartberg und zuletzt wiederholt bei Austria-Spielen gesehen.
Neue Derby-Vorzeichen
Wie auch immer, am Freitag geht es um Derby-Punkte. Wie sieht VSV-Coach Günther Kronsteiner die Ausgangslage für den Schlager? Nach einem Trainerwechsel sei ein Team immer besonders motiviert. So gesehen spreche einiges für die Austria. Aber der VSV habe zuletzt Selbstvertrauen getankt und an spielerischer Substanz zugelegt. "Wir sind zuversichtlich", so Kronsteiner. Bei den am Freitag von Heimo Vorderegger und Günther Gorenzel betreuten Klagenfurtern herrscht verhaltener Optimismus. "Vielleicht tun wir uns leichter gegen eine Mannschaft, die nicht nur hinten drinsteht", so Svetits.

















