Arm gegen Reich in der Regionalliga
Der SAK empfängt am Dienstag (19 Uhr) die Profi-Mannschaft des LASK. Underdog Feldkirchen gastiert (19:30 Uhr) bei der Austria in Klagenfurt.

Foto © GEPAAustria-Kicker Marco Sahanek (rechts) ist einer der 14 Neuzugänge bei den Violetten
Im Derby zwischen Austria Klagenfurt und SV Feldkirchen treffen zwei grundverschiedene Philosophien aufeinander. Auf der einen Seite die Klagenfurter, die durch die Bank auf gestandene Profis setzen. Auf der anderen Seite die Tiebelstädter, die alle Hoffnungen auf eine reine und äußerst junge Amateur-Truppe (Durchschnittsalter 19,8) setzen.
In die Meisterschaft sind die beiden Teams konträr gestartet. Die Austria blieb bisher hinter den Erwartungen, die Feldkirchner hingegen überraschten positiv. Die Ausgangslage hat sich dadurch aber nicht verändert. "Die Austria ist klarer Favorit. Alle Klagenfurter Spieler sind besser als meine Burschen", sagt Feldkirchen-Trainer Robert Micheu. Aber im Gegenzug spricht er von einer Minichance, die er im nächsten Atemzug noch weiter bekräftigt. "Für uns ist es wie ein Freispiel beim Flippern. Wir können nur gewinnen, es erwartet sich keiner etwas."
Auf den Geschmack gekommen sind die Austrianer nach dem Premierensieg in Wallern. "Es wird zwar keine leichte Aufgabe, aber wir sind siegeswillig", erklärt Trainer Dietmar Thuller. Er sieht seine Mannschaft auf einem Findungsweg, die von Tag zu Tag immer mehr zusammenwächst. "Wir brauchen aber noch Zeit, um unser ganzes Potenzial abrufen zu können", sagt Thuller.
Profibetrieb
SAK gegen den LASK oder: Amateure gegen Profis. Die Klagenfurter haben den Linzer Traditionsklub zu Gast. Die Mannschaft brach bereits am Montag nach dem Training Richtung Kärnten auf. So übernachteten die Linzer am Hafnersee, um Dienstag um 17 Uhr ausgeruht aufs Feld laufen zu können. "Präsident Reichel ermöglicht uns einen Profibetrieb wie in der zweithöchsten Spielklasse", erzählte der Wahlkärntner Mario Hieblinger, der nach Ergotelis Kreta seinen FußballHerbst in Linz verbringt. Beim SAK ist man sich im Klaren: Gegen den Titelanwärter hilft nur ein Sterntag, um ungeschlagen zu bleiben. Der VSV gastiert in Vöcklamarkt und ist gewarnt: Die Oberösterreicher hatten zuletzt in Feldkirchen 3:2 gewonnen.
















