90 Prozent gegen Legionäre
Kärntens Fußballklubs sind klar gegen mehr Legionäre. Die Austria darf weiter nicht aufsteigen. Akademiechef Schmölzer ist ein Reisender. Er darf, ohne Urlaub zu nehmen, im Schnitt drei Tage pro Monat für die UEFA als Delegierter bei Länderspielen, CL und EL arbeiten.

Foto © APSujet
Seit 1. Mai gelten EU-Bürger nicht mehr als Ausländer. Daher gab es Bestrebungen einiger Vereine, mehr EU-Kicker einsetzen zu dürfen. "Bei vielen Sitzungen mit Vereinen kam klar zutage - 90 Prozent der Klubs sind gegen Ausländer. Daher bleibt die Regelung mit maximal zwei Legionären bestehen", stellte KFV-Präsident Werner Lippitz klar. Der Gastronom schärft nun seine Sinne, um zu sondieren, wie es mit der Wiederwahl am 9. März aussieht.
Zumindest ein Posten wird neu besetzt. "Wir wollten WAC-Chef Dietmar Riegler als dritten Vizepräsidenten. Er hat aber aus geschäftlichen Gründen abgesagt", verriet Lippitz. Er und KFV-Geschäftsführer haben für Austria Klagenfurt schlechte Nachrichten: "Die Spielgemeinschaft mit St. Stefan/Lav. muss drei Saisonen bestehen. Das heißt, die Austria kann auch 2012/13 nicht in die Bundesliga aufsteigen."
Eine Möglichkeit gibt es: Die Austria muss mit St. Stefan verschmelzen. Das ist noch nicht passiert. Viel passiert bei Akademiechef Christian Schmölzer. Der darf, ohne Urlaub zu nehmen, im Schnitt drei Tage pro Monat für die UEFA als Delegierter bei Länderspielen, Champions League und Europa League arbeiten: "Das steht so in meinem Vertrag und bringt der Akademie etwas. Ich kann bei den besten Adressen Europas schauen, wie dort im Nachwuchsbereich gearbeitet wird."


















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