Aufstieg verboten für die Austria
Während rund um Austria Klagenfurt alles noch immer im Dunkeln liegt, so ist eins doch sonnenklar: Marco Reich & Co. könnten in der nächsten Saison die Regionalliga gewinnen, dürften am Ende aber trotzdem nicht in die Erste Liga aufsteigen.

Foto © GEPAAustria-Neuzugang Marco Reich
"Laut Lizenzierungshandbuch darf eine Spielgemeinschaft nicht aufsteigen. Sie muss drei Jahre bestehen, dann muss daraus ein Klub werden. Der kann um eine Lizenz ansuchen", erklärte KFV-Geschäftsführer Richard Watzke , "anders ist die Situation, wenn es eine Fusion gibt."
Die besteht nun nicht mehr zwischen St. Stefan und Austria Klagenfurt. "Wir haben ein Schreiben von Austria-Präsident Hans Slocker erhalten, mit dem er die Fusion wieder auflöst. Vertraglich war so ausgemacht, dass sie nur die Austria sie beenden kann", verriet St.-Stefan-Sektionsleiter Bernd Moll, "für uns gilt damit wieder die vorher bestehende Spielgemeinschaft."
"Fusion besteht noch"
Austria-Masseverwalter Roland Grilc sieht das ein bisschen anders: "Ich muss erst abklären, ob das Schreiben rechtens ist, weil nur Präsident Slocker unterzeichnet hat, eine zweite Unterschrift fehlt. Für mich besteht die Fusion noch." Der Kärntner Fussballverband hat das Auflösungsschreiben vorliegen. "Es ist bei uns eingegangen, es sieht so aus als gelte wieder der Urzustand. Wir prüfen aber, ob alles rechtens ist. Bis Montag gibt es eine Entscheidung", sagte Watzke.
Weiter warten heißt es auch für die Kicker der Austria - so die Gerüchte stimmen. Obwohl das Geld für die Juni-Gehälter vorhanden ist, wurde es noch nicht ausbezahlt. Aufatmen kann hingegen SV St. Stefan. "Egal, ob Austria Klagenfurt in Konkurs geht, es eine Spielgemeinschaft oder eine Fusion gibt - St. Stefan bleibt immer weiter Bestehen, kann in der 1. Klasse spielen. Schlimmstenfalls muss der Verein eine Statutenänderung vornehmen", berichtete Grilc.


















-Anzeigen