Vorerst keine Förderung für Austria Klagenfurt
Lizenz-Zeiten sind Wartezeiten und die Kärntner haben zu dieser speziellen Fußball-Jahreszeit eine ganz eigene Beziehung aufgebaut. Austria-Präsident Loibnegger hofft auf einen Beschluss im Verlauf dieser Woche.

Foto © GEPAAustria-Präsident Josef Loibnegger
Was in den vergangenen Jahren mit Austria Kärnten abgelaufen ist, erhält heuer mit Austria Klagenfurt die nächste Variante, nur eben in einer tiefer gelegenen Klasse. Der Stadtsenat wird am Dienstag über die Basisförderung in Höhe von 550.000 Euro kein Urteil abgeben. Somit kann nur noch mit einem Umlaufbeschluss bis zum Ende dieser Woche das von der Bundesliga verlangte Lizenz-Kriterium erfüllt werden.
"Wir haben alles getan"
Der Stadt wurde seitens des Klubs ein Dreijahresplan vorgelegt, aber laut dem Neo-Sportstadtrat Jürgen Pfeiler nicht in gewünschtem Ausmaß. "Wir hätten uns eine detailliertere sportliche Zielsetzung und Transparenz bei den Spielerverträgen erwartet", so Pfeiler. Austria-Präsident Josef Loibnegger widerspricht dieser Version. "Wir haben alles bei unserem Vorstandsmitglied Herbert Matschek (Steuerberater, Anm.) hinterlegt." Dort hätten die Aufsichtsratsmitglieder Helmut Müller und Franz Widrich Einsicht genommen. Aufsichtsratschef Matthias Reichhold wurde nach eigenen Angaben lediglich darüber informiert, dass noch Unterlagen fehlen würden. Loibnegger hofft derweil, dass es im Verlauf der Woche noch zu diesem Beschluss kommt. "Wir haben alles getan."
Unabhängig davon könnte auf den Verein noch ein Problem zukommen, weil Fusionspartner St. Stefan wegen des Betrugsfalles nicht, wie laut Lizenzierungsverfahren nötig, per 30. 6. 2010 eine Bilanz vorlegen konnte. Aber die Entscheidung liegt im Ermessen des Senats V der Bundesliga.
Die Trainer-Frage ist vorerst aufgeschoben. Walter Schoppitsch muss aber um den Job bangen.
















