Austria Klagenfurt stellt Trainer ein Ultimatum
Bei Austria Klagenfurt brennt nach dem verpatzten Regionalliga-Start der Hut: "Es muss eine erkennbare Steigerung geben, sonst handeln wir dann sehr rasch", kündigte Präsident Josef Loibnegger an.

Foto © GEPAPräsident Josef Loibnegger
Das Ausmaß des Leerlaufs hat die Belastungsgrenze erreicht. Daher werden sie jetzt in Gang gesetzt, die handelsüblichen Mechanismen. Gewinnt Austria Klagenfurt das kommende Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Vöcklamarkt nicht, verknüpft mit einer überzeugenden Leistung, dann ist zunächst einmal Walter Schoppitsch als Trainer Geschichte. "Es muss eine erkennbare Steigerung geben, sonst handeln wir dann sehr rasch", meinte am Mittwoch Präsident Josef Loibnegger nach dem nächsten Rückschlag durch das tief enttäuschende torlose Remis gegen Voitsberg. Eine Alternative habe man aber noch nicht.
Möglicher Stellenabbau
Doch nicht nur die sportliche Leitung muss um den Arbeitsplatz bangen, auch einige Spieler sind von einem möglichen Stellenabbau betroffen. Dabei geht es vor allem um die als Leistungsträger engagierten Kicker wie Matthias Dollinger, Kai Schoppitsch, Christian Prawda oder Oliver Pusztai, die dieser Aufgabe schlicht nicht gewachsen scheinen. Wird bis zur Winterpause nicht zumindest der Anschluss an die erweiterte Spitze hergestellt, wird umgeplant. "Dann werden wir mit jungen Spielern den längerfristigen Weg beschreiten, denn absteigen werden wir auch mit ihnen nicht", so Loibnegger.
Am Dienstag gab es nach dem Spiel eine Aussprache mit rund 50 Fans, bei der auch Trainer Schoppitsch anwesend war. Die Anhänger sind ziemlich verärgert, was auch bei den rückläufigen Zuschauerzahlen zum Ausdruck kommt. Selbst von den immerhin 1300 Abonnenten kamen zuletzt nicht einmal mehr zwei Drittel ins Stadion. "Ich fühle mich in erster Linie den Fans verpflichtet", sagte Loibnegger.
















