Zündstoff, Emotionen & Nostalgie
Im KFV-Cup kommt es am Montag erstmals seit vielen Jahren zum Duell alter Rivalen: KAC empfängt Austria Klagenfurt (18.30 Uhr).

Foto © GEPADarf gegen den KAC seine Zweikampfstärke beweisen: Austria-Jungspund Martin Tschernuth (links)
Zwei Klubs mit klingenden, traditionsreichen Namen, kreuzen heute im Rahmen des KFV-Cups in der Klagenfurter Magazingasse ihre Klingen: auf der einen Seite der KAC, auf der anderen die Austria Klagenfurt. Ein Duell, das es als Bewerbsspiel zuletzt 1964 gab. Ein Duell, das immer wieder für viel Zündstoff und Emotionen sorgte. Überharte Zweikämpfe, Handgreiflichkeiten und Spielabbrüche prägten anno dazumal die Aufeinandertreffen. Dass es dieses Mal hart aber fair zur Sache geht, garantieren die Klubchefs.
"Wir werden versuchen, die Austria mit erlaubten Mitteln zu stoppen", so KAC-Obmann Walter Auer, der sein in der Unterliga Ost spielendes Team gegen den Regionalligisten in der Außenseiter-Rolle sieht. Ähnlich beurteilt Austria-Präsident Josef Loibnegger die Lage: "Übertriebene Härte kann ich mit ziemlicher Sicherheit ausschließen, die Rivalität früherer Jahre ist nicht mehr vorhanden. Der KAC war ja bekanntlich immer in niedrigeren Spielklassen tätig als die Austria. Der KAC steht primär für Eishockey, leistet aber im Fußball gute Nachwuchsarbeit." Sportlich erwartet sich Loibnegger "auf jeden Fall einen Sieg". Auch wenn Austria-Trainer Walter Schoppitsch auf die junge Garde setzen will. 200 Freikarten für das Match gibt es heute noch im Büro des Bürgermeisters.
Eine klare Absage erteilt Loibnegger den Absichten von FC-Kärnten-Präsident Josef Steindorfer, wonach sich dieser "unter dem Namen FC Kärnten" eine Zusammenführung seines Vereins mit der Austria vorstellen könne. "Diese Pläne sind für uns kein Thema. Wir bleiben die Austria Klagenfurt und bleiben Violett-Weiß. Das ist in den Statuten so festgelegt. Damit handeln wir auch im Sinne unserer Fans."















