Die Woche der Entscheidung für Austria Kärnten
Für Austria Kärnten geht es ums nackte Überleben. Gespräche mit Stadt und Land sollen für Lizenz (Abgabe bis 15. März) helfen.

Foto © GEPAKlub-Boss Canori und Coach Prelogar
Eine Woche der Grundsatzentscheidungen liegt vor dem SK Austria Kärnten. Kann der Klub abseits der aussichtslosen Position in der Meisterschaft wiederbelebt werden? Präsident Mario Canori spricht am Mittwoch mit Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider über die Infrastrukturkosten, ein Termin mit dem Land soll ebenfalls in dieser Woche folgen. "Das ist mir signalisiert worden", so Canori. Am kommenden Montag, dem 15. März, muss der Lizenzantrag bei der Bundesliga abgegeben werden, dann bleiben noch weitere zwei Wochen Zeit, um Unterlagen nachzureichen.
Austria im Cup-Einsatz
Im sportlichen Sektor geht es schon am Dienstag (19 Uhr) mit dem Cup-Achtelfinalspiel im Klagenfurter Stadion gegen die Vienna weiter. Das gibt der stark mitgenommenen Mannschaft auf anderer Ebene Gelegenheit, sich etwas zu erholen. Die Serie von roten Karten gegen seine Elf ist für Trainer Joe Prelogar eine Kombination aus Schiedsrichter-Fehlleistungen ("es wird immer gegen Kärnten gepfiffen") und der angeschlagenen Psyche der Spieler. "Vielleicht sind der Druck und die Unsicherheit über die Zukunft zu stark. Du willst etwas und willst dann zu viel."
Prelogar wies darauf hin, dass vor dem 1:2 ein zweiter Ball auf dem Feld lag. "Da waren einige irritiert. Der Schiedsrichter hätte abpfeifen müssen." Auch Canori ist argwöhnisch hinsichtlich der Referees. "Das sieht schon ein bisschen nach System aus", meinte der Austria-Präsident, der via TV das von den Kapfenbergern in der Nachspielzeit erkämpfte 2:2 der Obersteirer gegen Rapid verfolgte und sich dabei in seiner Ansicht bestätigt sah. "Der Schiedsrichter hat klare Rapid-Präferenz gezeigt." Der Abstand zu Platz neun ist auf 16 Punkte angewachsen.

















