Bilanz: Rote Zahlen und rote Karten
Auch Ausschlüsse beeinträchtigen die Bilanz von Austria Kärnten in dieser Saison. Der Letzte liegt in einer Zwischenwertung der Roten Karten (6) an erster Stelle.

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Ob wirtschaftlich oder sportlich gesehen: Die Summe der Fehlleistungen ergibt einen Minusklub. Mit zwölf Punkten Rückstand geht Austria Kärnten am Samstag in das Heimspiel gegen Kapfenberg, und selbst ein Sieg gegen den schon weit entfernten Tabellen-Nachbarn würde die Situation nicht dramatisch verbessern. Es ist eine Kombination aus unbedachten Aktionen der Spieler und wenig einfühlsamen Schiedsrichtern, die der Mannschaft statistisch in jedem dritten Spiel zusetzen. Schon sechs Mal wurde ein SK-Austria-Kicker ausgeschlossen, kein Verein wird so oft mit Rot bestraft. Im Match gegen Sturm erwischte es Hierländer, am Samstag bei der Wiener Austria Peter Pucker. Dieser hat insgesamt rund 15 Bundesliga-Minuten in den Beinen. Eine etwas ungestüme Attacke gegen Acimovic wurde mit Gelb geahndet, dann kreuzte er beim Zurücklaufen einen schnell abgespielten Freistoßball und schon war das Match für den eben erst eingewechselten jungen Mann vorbei. Fast immer leiteten die Platzverweise eine Niederlage ein. Zum Vergleich: Salzburg, Sturm und Wr. Neustadt verzeichneten bisher nur je einen Ausschluss, Austria Wien und Ried wurden jeweils zweimal auf diese Weise dezimiert.
Im Zusammenhang mit der finanziellen Misere verweist Bundesliga-Vorstand Georg Pangl auf das Vorjahr, als Austria Kärnten zuerst die Lizenz verweigert und im zweiten Anlauf nur mit Auflagen erteilt worden war. Quartalsmäßig ist ein wirtschaftlicher Zwischenbericht abzuliefern. Solange keine ernsten Warnungen bei der Bundesliga einlangen, so Pangl, sehe er keinen akuten Handlungsbedarf. "Auf Hypothesen lasse ich mich nicht ein."















