Kein Sieger im Abstiegsduell
Austria Kärnten musste sich im ersten Heimspiel der Dreier-Serie gegen Wiener Neustadt mit torlosem Remis begnügen.

Foto © GEPABeide Teams wirkten verunsichert
So ein Abstiegskampf ist eine ziemlich zähe Angelegenheit, und wer sich dessen bewusst ist, bleibt nicht wirklich locker. Eine Pause wie jene der Bundesliga durch dieWM-Qualifikation verordnete hätte da schon einiges in Bewegung bringen können. Die Kann-Bestimmung war im Falle von Austria Kärnten am Samstag ein Muss, doch im Umgang mit diesem besonderen Zwang erwies sich die Mannschaft als zu unsicher und zu unreif. Daher gelang auch im so bedeutenden Heimspiel gegen Wiener Neustadt kein voller Erfolg. Das torlose Unentschieden war entschieden zu wenig, um sich etwas loszulösen von der permanenten Belastung, am Tabellenende festgenagelt zu sein.
Von der ersten Sekunde an dominierte der Kampf das Geschehen im Klagenfurter Stadion. Die Fehlerquote erreichte auf beiden Seiten eine starke messbare Größe. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis die Gastgeber ihren Krampf ein wenig lösten. In die tragende Rolle schlüpfte dabei der wegen Krrankeheit oder Verletzung fast ständig abwesende Matthias Dollinger, der beinahe wie ein Spielmacher agierte und für die besten Szenen des SK Austria Kärnten die Verantwortung übernahm. In der 32. Minute setzte er Marc Sand glänzend ein, doch der Stürmer, der gegen Salzburg in der Schlussphase den Elfer verschosse nhatte, scheiterte wieder, völlig allein vor Wiener Neustadt-Keeper Saso Fornezzi. Nur drei Minuten später versuchte Dollinger, Fornezzi aus 35 Metern zu überheben, doch der Torhüter erwischte den Ball.
Schranz hielt Punkt fest
Von den Gästen war vor der Pause vor allem offensiv kaum etwas zu bemerken, doch nach Widerbeginn wandelte sich das Bild ein wenig. Die Magna-Elf wurde mutiger und es ist Andreas Schranz zu verdanken, dass die Kärntner nicht in Rückstand gerieten. Gleich in der 47. Minute streckte sich der Schlussmann bei einem Schuss des plötzlich aufgetauchten Magna-Kärntners Alexander Grünwald und später (64.) rettete Schranz nach einem Kopfball von Kostal im Anschluss an einen Eckball.
Die den Umständen nach zwingend erforderliche Drangperiode der Gastgeber blieb, von einigen allzu sanften, zaghaften Versuchen abgesehen, weitgehend aus. In der Nachspielzeit fand Dollinger noch die Gelegenheit für einen Freistoß vor, aber Fornezzi hielt. Am Ende blieb es bei einem Punkt mehr in der schmalen Sammlung, mehr war an diesem Abend nicht drin.
Features
Fakten
SK Austria kelag Kärnten -
SC Magna Wiener Neustadt 0:0
Hypo-Group-Arena, 5,650, SR
Harkam
Austria Kärnten: Schranz - Troyansky, Hiden, Salvatore - Hinum,
Dollinger, Blanchard, Prawda - Mair (81. Kaufmann), Sand (67.
Schembri), Sandro (85. Zivny)
Wiener Neustadt: Fornezzi - Ari, Kostal, Ramsebner, Klapf - Reiter
(86. Sariyar), Grünwald, Simkovic - Wolf (68. G. Burgstaller), Kuljic
(59. Kurtisi), Aigner
Gelbe Karten: Keine












