Nach Cupsieg kommt die Pflicht in der Liga
Nach dem 4:2 im Cup erwartet Austria Kärnten am Freitag (20.30 Uhr) die Rieder. Präsident Canori erwartet einen Sieg. Schumacher weiter ein Thema. Mühevoller Erfolg von St. Veit in Lendorf.

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Viele Bundesliga-Klubs haben sich sehr geplagt, in dieser ersten Runde des ÖFB-Cups. Rapid setzte sich in Parndorf (Regionalliga Ost) erst durch einen Treffer in der 120. Minute durch, Sturm rettete sich mit einem Tor in der 94. Minute gegen St. Johann (Regionalliga West) in die Verlängerung, um dann weiterzukommen. Austria Kärnten hatte nicht ganz so viel Mühe, allerdings handelte es sich beim Gegner Rennweger SV um einen Klub der Wiener Landesliga. "Da muss man höchstens fragen, warum wir zwei Gegentore kriegen", kommentierte Klubchef Mario Canori den 4:2-Erfolg. Nach dem 2:3-Anschlusstreffer der Wiener gab es zudem eine ziemlich knappe Phase in dieser Partie. Am Freitag erhöht sich der Druck wieder, denn für die punktelose Schinkels-Elf sind drei Punkte aus der Heimpartie gegen Ried praktisch schon Pflicht.
"Volles Vertrauen"
"Zu Hause geht es immer auf Sieg", so Canori, der erklärt, dem Trainer noch "volles Vertrauen" zu schenken, aber das Argument mangelnder Qualität "nicht mehr hören" will. "Wir haben in der Verteidigung Ortlechner verloren, aber Zivny, Troyansky und Gramann bekommen. Wo ist da der Qualitätsverlust?" Die Chance auf Schumacher besteht weiter, es wird gepokert. Der brasilianische Stürmer ist im Gegensatz zum Vorjahr diesmal körperlich fit, Canori hat sich davon in Udine persönlich ein Bild gemacht und dies vom dortigen Betreuerstab auch bestätigt bekommen. "Er hat fast zehn Kilo abgenommen."
Beim Kärntner Cup-Derby zwischen Lendorf und St. Veit hatte der Regionalliga-Klub beim Landesligisten mehr Mühe als erwartet. Die Lendorfer Außenseiter gingen sogar in Führung, doch Unkonzentriertheiten und ein krasser Abwehrfehler ermöglichte den St. Veitern durch ein Tor in der 89. Minute noch den Sieg in der regulären Spielzeit.
















