Schinkels: "Nur Ahnungslose sind gegen eine Aufstockung"
Immer konkreter wird die Aufstockung der tipp3-Bundesliga auf zwölf und der Adeg-Ersten-Liga auf 16 Klubs ab der Saison 2010/2011.

Foto © GEPASchinkels will mehr
Als Verfechter einer solchen tritt Austria-Kärnten-Trainer Frenkie Schinkels auf: "Es können nur Ahnungslose sein, die das nicht durchziehen wollen. Es wäre für den österreichischen Fußball und auch uns wichtig. Kommt die Zwölfer-Liga gäbe es in der nächsten Saison keinen Absteiger, könnten wir ihn Ruhe die Jungen auf- und einbauen." Der Holländer will sogar einen Schritt weiter gehen: "Ich wäre dafür, alle Verträge der Kicker und Trainer offen zu legen."
Canori stimmt zu. Damit rennt er bei seinem Präsidenten Mario Canori offene Türen ein. "Ein toller Vorschlag, geht es nach mir, sollte das auch für die Kontrakte der Manager gelten. Die sind das größte Übel im Fußball", stellte der Geschäftsmann klar und fordert auch "die Aufstockung der beiden Bundesligen". Auch weil er seinem Sportdirektor ein Sparpaket auferlegt hat: "Das Budget der Kampfmannschaft muss von 6,5 Millionen Euro auf mindestens 5,5 gesenkt werden." Um das zu erreichen, führt der Coach täglich "Gespräche mit Kandidaten. Ich erkläre gleich allen - wir zahlen eine offizielle Summe."
Schranz noch zu teuer. Jene von Torhüter Andi Schranz für die nächsten drei Jahre war dem Vorstand zu hoch. "Der vorgelegte Vertrag war wirtschaftlich nicht zu akzeptieren", verriet Canori, "daher muss Frenkie nachverhandeln. Wir sind kein Glücksritter-Klub." Das werden auch andere Akteure erfahren müssen. "Ich lasse mich nicht mehr von Kickern, die pokern, pflanzen. Die Angebote an Weber & Co. sind abgelaufen. Bis Ende der Woche erwarte ich Antworten, wir müssen Ersatz suchen." Fix weg ist Manuel Ortlechner. Er soll einen Vertrag bei Austria Wien unterschrieben haben. Freude gab es im Hause Chiquinho. Er wurde gestern Vater einer Tochter.
















