Und jährlich grüßt das Murmeltier
Mit dem AC Milan ist der Titelverteidiger der UEFA-Champions-League vorzeitig gescheitert - wie in allen 14 bisherigen Auflagen der Millionen-Liga.

Foto © GEPAKaka und seine Mannschaft sind bei der Titelverteidigung gescheitert
Katzenjammer in Italien. "Eine Ära ist zu Ende gegangen", beweinte die "Gazzetta dello Sport" das Ausscheiden des AC Milan gegen Arsenal. Die Schlagzeile galt zum einen Paolo Maldini, dessen Karriere in der Champions League nun zu Ende ist, und zum anderen wohl auch Trainer Carlo Ancelotti.
Champions League
"Lippi kommt". "Jetzt kommt Lippi", wusste der "Corriere dello Sport" nämlich schon zu berichten. Milan-Boss Silvio Berlusconi ("Ancelotti bleibt") stellte sich zwar demonstrativ hinter seinen Trainer, die Diskussionen um den umstrittenen Coach konnte er damit aber keineswegs beenden. Mit der Niederlage hat Milan wenigstens eine Serie fortgesetzt. Die nämlich, dass es noch kein Verein geschafft hat, den Titel in der Champions League, die seit immerhin 1992/93 ausgetragen wird, erfolgreich zu verteidigen. Die letzte Mannschaft, die dieses Kunststück im Meistercup geschafft hatte, war übrigens just der AC Milan.
Messi verletzt. Des einen Freund, des anderen Leid. Cesc Fabregas, der Arsenals Triumph mit seinem Supertor aus 30 Metern eingeleitet hatte, jubelte: "Noch nie wurde Milan so zerstört in der Festung San Siro zurückgelassen. Es ist ein Traum." Einen Albtraum erlebte hingegen der FC Barcelona, trotz des ungefährdeten Aufstiegs gegen Celtic Glasgow. Edel-Dribblanski Lionel Messi musste schon in der 38. Minute mit einem Muskelfassriss im Oberschenkel weinend vom Platz - vier bis sechs Wochen Pause.
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Ergebnisse vom Dienstag
AC Milan - Arsenal 0:2 (0:0)
FC Barcelona - Celtic Glasgow 1:0 (1:0)
Manchester United - Olympique Lyon 1:0 (1:0)
Mittwoch:
Chelsea - Piräus
Real Madrid - AS Roma
FC Porto - Schalke 04
11. März:
Inter Mailand - Liverpool
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Fabregas feiert seinen Treffer gegen MilanFoto © Reuters
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Treffer von Ronaldo reichte ManU für den AufstiegFoto © AP
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Barca musste nach kurzer Zeit auf Messi verzichtenFoto © Reuters





















