Für Trapattoni ist der Titelgewinn fix
Red-Bull-Coach Giovanni Trapattoni ist von Salzburgs Meistertitel überzeugt. Über seinen Vertrag will er mit der Vereinsführung aber noch nicht verhandeln.

Foto © GEPADer Titel mus her, meint Trapattoni
Das Ziel von Meister Red Bull Salzburg für die verbleibenden 13 Runden der Bundesliga ist klar: Der Titel muss erfolgreich verteidigt werden. Dafür gilt es bis zum Frühjahrsstart am 16. Februar die Basis zu legen. Schuften für ein erfolgreiches Jahr 2008 ist im Trainingslager der Bullen von vergangenem Mittwoch bis 26. Jänner in Dubai angesagt. Laut Trainer Giovanni Trapattoni ist es das bisher härteste.
Viel Arbeit. Für den Startrainer gibt es nur ein Erfolgsrezept: "Viel Arbeit bringt sicher auch Erfolg." Dass die Spieler dabei voll mitziehen, versprach Kapitän Alexander Zickler: "Nur wenn wir topfit in die Saison starten, können wir es packen. Dafür wird nicht nur der Trainer alles geben, sondern auch wir Spieler". Für Zickler sind bereits die Auftaktbegegnungen mit Mattersburg und dem unmittelbaren Titelkonkurrenten Austria Wien Schlüsselspiele. "Dann wissen wir, ob wir ganz oben dabei sind."
Eine Frage des Niveaus. Mittelfeldmotor Niko Kovac pflichtete ihm bei. Der kroatische Teamkapitän geht davon aus, dass er als österreichischer Meister in die EURO geht: "Ohne überheblich zu sein, wusste ich ab der ersten Minute der Meisterschaft, dass wir unseren Titel verteidigen, weil wir ganz einfach qualitativ und quantitativ die beste Mannschaft in Österreich sind." Dass die Salzburger im Herbst nicht das von ihnen erwartete Niveau erreichten, hat laut Kovac mehrere Gründe. Der Kroate nannte "vor allem die große Enttäuschung nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Champions League".
Trap.Selbst der sonst so besonnene und immer wieder zur Vorsicht mahnende Trapattoni schlug in Sachen Titelverteidigung ungewohnt große Töne an: "Ich bleibe dabei, was ich schon einmal gesagt habe: Ich verwette mein ganzes Geld, dass wir wieder Meister werden. Wir sind das Didi Mateschitz schuldig und müssen an das Projekt von Red Bull, in die Champions League zu kommen, glauben. Die Titelverteidigung ist dabei die Voraussetzung." Vertragsverhandlungen stünden derzeit noch nicht im Vordergrund. "Jetzt heißt es einmal arbeiten und nicht reden", betonte Trapattoni.




















