Streit zwischen "Barca" und Kamerun um Eto'o entbrannt
Barcelona will den Torjäger erst nach der Samstagpartie fürs Nationalteam abstellen.

Foto © GEPAAlle reißen sich um ihn: Samuel Eto´o
Zwischen dem FC Barcelona und dem
Fußball-Verband von Kamerun ist ein Streit um Stürmer Samuel Eto'o
entbrannt. Kameruns Fußball-Nationalteam pocht darauf, dass der
Spitzenclub Eto'o sofort freigibt, damit er seinem Heimatland im am
20. Jänner in Ghana beginnenden Afrika-Cup zur Verfügung steht. Die
Katalanen sagen aber, dass sie über eine schriftliche Genehmigung von
Kameruns Verband verfügen, Eto'o erst zu einem späteren Zeitpunkt
abstellen zu müssen.
Erlaubnis? "Wir haben eine schriftliche Erlaubnis vonseiten des kamerunischen
Verbandes", betonte "Barca"-Trainer Frank Rijkaard am Dienstag auf
einer Pressekonferenz. "Das Wichtigste für Samuel ist es, Matches zu
spielen - und das ist laut Kameruns Verband und dessen Coach auch das
beste für sie und für uns." Barcelona hat Eto'o in den Kader für das spanische Cup-Achtelfinal-Hinspiel am Mittwoch gegen Sevilla berufen und hofft auch auf die Dienste des Torjägers am Samstag im
Meisterschafts-Heimspiel gegen Real Murcia. Erst danach soll er zu
Kameruns Team stoßen.
Abkommen. Kameruns Verband wollte von einem Abkommen mit Barcelona nichts
wissen. "Wir sind überrascht von Rijkaards Erklärung, weil wir ein
solches Abkommen mit Barca nicht abgeschlossen haben", hieß es von
Verbandsseite. "Deshalb ist die derzeitige Situation für uns
inakzeptabel. Wir wollen, dass Eto'o sofort abgestellt wird, um zum
Nationalteam zu kommen."





















