In Mattersburg "hängen die Trauben hoch"
Die Oberösterreicher haben in den vergangenen vier Partien auswärts verloren, während die Burgenländer im Pappelstadion erst eine Niederlage kassierten.

Foto © GEPAMattersburg will endlich zu Hause gewinnen
Der SV Mattersburg geht am Samstag in der 20. Runde der T-Mobile Fußball-Bundesliga als Favorit ins Heimspiel gegen die SV Ried. Während die Burgenländer im Pappelstadion in der laufenden Saison erst einmal verloren haben, setzte es für die Oberösterreicher in der Fremde zuletzt vier Niederlagen in Serie, mit einem katastrophalen Torverhältnis von 2:16.
Regenerieren. Mattersburg-Coach Franz Lederer hofft daher auf einen vollen Erfolg, wie er betonte: "Ein Heimsieg gehört her." Die Rieder, die beide vorangegangenen Duelle verloren haben, seien aber keinesfalls zu unterschätzen. "Sie sind sicher hochmotiviert, es wird ein schweres Spiel", prophezeite der Cheftrainer. Eine Entscheidung darüber, ob er dem zuletzt unsicheren Goalie Borenitsch neuerlich den Vorzug gegenüber Almer gibt, wollte Lederer erst nach dem Abschlusstraining und einem Gespräch mit Tormanntrainer Leo Martinschitz fällen. Die Länderspielpause nutzte der seit drei Spielen sieglose Tabellenvierte, um "zu regenerieren und die geistige Frische wieder aufzubauen".
Negaitivserie. Die Oberösterreicher plagen starke Personalsorgen. Regisseur Drechsel, Pichorner, Kovacevic und Martinez stehen allesamt nicht im Kader, dazu ist der Einsatz von Stammgoalie Berger und Mittelfeld-Spieler Hackmair fraglich. Mit Ernst Dospel kehrt immerhin ein routinierter Spieler ins defensive Mittelfeld zurück. Mit der Auswärts-Negativserie hat sich das Trainerduo
Weissenböck/Schimpl im Training nicht beschäftigt. "Wir haben das
bewusst nicht zum Thema gemacht", sagte Weissenböck, mit dem
Nachsatz: "Wir hoffen auf eine Überraschung, wären aber mit einem
Punkt zufrieden, denn in Mattersburg hängen die Trauben hoch."
Features
Fakten
SV MATTERSBURG - SV JOSKO RIED
Samstag, 18 Uhr
Mattersburg: Almer/Borenitsch - Mravac, Sedloski, Pöllhuber - Atan,
Kühbauer, Mörz, Schmidt, Fuchs - Naumoski, Jancker
Ried: Berger/Gebauer - Brenner, Glasner, Jank, Rzasa - Hadzic,
Dospel, Toth, Erbek - Salihi, Akagündüz


















